Dr. Gregor Gysi übernimmt die Gastprofessur für Politikmanagement

Dr. Gregor Gysi

Er ist einer der prominentesten Politiker Deutschlands. Redegewandt und ironisch pointiert prägt er seit der Wende die politischen Debatten mit. Nun kommt Gregor Gysi an die UDE. Der promovierte Jurist und Chef der Europäischen Linken übernimmt im Wintersemester 2019/20 an der NRW School of Governance die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator. Gysi wird dabei auch einen öffentlichen Vortrag halten. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Für die einen ist er ein Vordenker der Linken, die er lange Jahre führte, für andere eine wichtige Stimme des Ostens. Gregor Gysi ist geschätzt – bis in andere Parteien – und hat das geeinte Deutschland politisch maßgeblich mitgestaltet.

„30 Jahre nach dem Mauerfall wird Gregor Gysi die Studierenden an seinen persönlichen Demokratie-Erlebnissen teilhaben lassen und gemeinsam mit uns über Umbrüche, Parteienwandel und gespaltene Meinungsmuster in Ost und West diskutieren“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance. (mehr …)

„Die Bundestagswahl 2017. Analysen der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- und Regierungsforschung.“ publiziert.

Neu: “Die Bundestagswahl 2017”

Die Bundestagswahl 2017 stellt in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit dar. Die politisch wieder aktive Gesellschaft machte steigenden Gebrauch von ihrem Wahlrecht, fügte den Regierungsparteien erhebliche Verluste zu und stärkte Neu- und Wiedereinsteiger in den Deutschen Bundestag. Als ungewöhnlich bleibt die Dauer der Regierungsbildung in Erinnerung insbesondere aufgrund der vertanen Chance auf eine Jamaika-Koalition sowie das historisch bisher einmalige Eingreifen des Bundespräsidenten in den Prozess. Diese und weitere Themen aus der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- sowie Regierungsforschung widmet sich der neue Konzeptband von Karl-Rudolf Korte und Jan Schoofs.

Anliegen dieser Publikation ist über eine reine Vermessung des Wählerverhaltens hinaus zu gehen und Beiträge aus verschiedenen Forschungsdisziplinen heranzuziehen, um der Komplexität des Untersuchungsgegenstandes gerecht zu werden. (mehr …)

Neuerscheinung: „Bürger, Medien und Politik im Ruhrgebiet“

Die neue Publikation von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte & Jan Dinter.

Wird die liberale Idee der repräsentativen Demokratie zum Reparaturfall? Entfremden sich Gesellschaft und Politik immer stärker voneinander? Wie gestaltet sich die Gesprächsgrundlage politischer Öffentlichkeit im Ruhrgebiet im Sinne von Einstellungen gegenüber Politik und Medien sowie die diesen Einstellungen zugrundeliegenden Motive und Vorstellungen? Diesen Fragen widmen sich Karl-Rudolf Korte und Jan Dinter in ihrer neuen Publikation „Bürger, Medien und Politik im Ruhrgebiet“.

Politikverdrossenheit im Sinne einer fehlenden Zuversicht, dass PolitikerInnen im Interesse der BürgerInnen handeln, wird seit Jahrzehnten diskutiert und diagnostiziert. Wenngleich eine gesunde Skepsis förderlich für die Demokratie ist und Unzufriedenheit mit dem Status quo im Idealfall ein Treiber für Innovationen wird, stellt sich dennoch die Frage, an welchem Punkt Unzufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie auch dessen Stabilität gefährdet. Das von der Brost-Stiftung geförderte und von der NRW School of Governance durchgeführte Projekt „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“ hat zu diesem Themenkomplex geforscht. (mehr …)

Elmar Wiesendahl rezensiert Publikation „Parteiendemokratie in Bewegung“

Parteiendemokratie in Bewegung

“Dem Buch glückt eine kluge Synthese zwischen empirischem Anschauungs- und Vergleichsmaterial einerseits und der Bereicherung der organisationstheoretischen Debatte um Parteien andererseits. Für weiterführende Diskussionen setzt es wichtige Impulse.“ urteilt der Parteienforscher über die Publikation von Karl-Rudolf Korte, Dennis Michels, Jan Schoofs, Niko Switek und Kristina Weissenbach.

Kennzeichen der Publikation war die Frage nach internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen der deutschen Parteien. Wie demokratisch entscheiden die deutschen Parteien und welchen Einfluss hat ihre Organisationsform? Wie legen sie ihre inhaltlichen Ziele fest, wie wählen sie ihr politisches Personal aus und wer trifft strategische Entscheidungen? Der Band wagt darüber hinaus einen Ausblick auf mögliche Entwicklungslinien der deutschen Parteiendemokratie.

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Lesereise mit “Gesichter der Macht” durch die USA

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit der deutschen Botschafterin Dr. Emily Haber

Großes Interesse in den USA an Karl-Rudolf Kortes Publikation „Gesichter der Macht. Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“. 

Zum Auftakt seiner Reise durch die USA besuchte Professor Dr. Karl-Rudolf Korte die deutsche Botschaft in Washington D.C. und präsentierte dort sein neues Buch “Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotentiale der Bundespräsidenten. Dieses überreichte er dort auch der deutschen Botschafterin Dr. Emily Haber.

Am American Institute for Contemporary German Studies wurde Professor Dr.  Kortes Publikation vor dem Hintergrund der deutsch-amerikanischen Beziehungen präsentiert. Die Herausforderungen und Chancen des deutschen und amerikanischen Staatsoberhauptes zu verstehen, gemeinsame Möglichkeiten herauszustellen und die wissenschaftliche Beziehung zueinander zu stärken, standen im Fokus der dortigen Buchvorstellungen. (mehr …)

Wir gratulieren den AbsolventInnen des Master of Public Policy

Die AbsolventInnen des MPP & Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Wir gratulieren den AbsolventInnen des Master of Public Policy zu ihrem Abschluss und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute!

Zu Ehren der diesjährigen AbsolventInnen wurde im LS 105
eine Abschlussfeier veranstaltet.

Zunächst hielt Prof. Dr. Michael Schreckenberg einen Festvortrag zum Thema „autonomes Fahren”. 

Anschließend präsentierten die AbsolventInnen ein Video-Beitrag über ihre Zeit an der NRW School of Governance. Danach überreichte ihnen Prof. Dr. Korte die Zeugnisse und das Buch “Gesichter der Macht” als Abschiedsgeschenk.  (mehr …)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter für Forschungsprojekt “Bürgeridentität und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Ruhrgebiet”

Das Forschungsprojekt wird geleitet von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Dr. Ray Hebestreit und untersucht die Bürgeridentität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt des Ruhrgebiets nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus. Wie kaum etwas Anderes prägte dieser die Identität des Ruhrgebiets in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten in sozialer, kultureller und politischer Hinsicht; er schaffte Zusammenhalt und Identifikation.

Wie ist es heute – nach mehreren Jahrzehnten des Strukturwandels und dem Ende des Kohlenbergbaus – um die Identität der Bürgerinnen und Bürger und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ruhrgebiet bestellt und welche Rolle spielt dabei noch der Steinkohlenbergbau? (mehr …)

Gesundheitspolitik 4.0 – Projektfilm im Rahmen der Taskforce Praktisches Politikmanagement

Eine Gruppe Studierender des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung” hat im Rahmen der Taskforce „Praktisches Politikmangement – Gesellschaftliche Verantwortung: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ einen Projektfilm mit dem Titel „Zwischen Selbstbestimmtheit und Überwachung – die Digitalisierung der Medizin“ produziert.

Der Film beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung des Gesundheitssystems und thematisiert dabei insbesondere das Spannungsfeld von datenbasierter Gesundheitsforschung und dem Schutz persönlicher Gesundheitsdaten. Als Grundlage wird ein fiktives Zukunftsszenario aus dem Jahr 2025 skizziert, in dem der Protagonist eine Smartwatch trägt, die seine Vitaldaten automatisch erfasst und zur Analyse an medizinische Einrichtungen weiterleitet. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen steht eines fest: Um mit einer Mehrheit im Landtag regieren zu können braucht es bunte Dreier-Koalitionen. Politische Kreativität ist nun gefragt.

Die Zeit der Zweierbündnisse scheint mit den Wahlen im Osten zu Ende gegangen zu sein. Die Vexillologen sind aufgeregt – es werden neue Flaggen benötigt. Stellen exotisch anmutende Koalitionen, wie eine Kenia-Koalition (CDU, SPD, Grüne), die Zukunft dar? Wie stabil werden diese Koalitionsmodelle sein? Sind Minderheitsregierungen eine adäquate Alternative? Können Parteien noch als Volksparteien gelten, wenn sie dermaßen an Wählergunst verlieren? Und was bedeutet das alles für die Große Koalition in Berlin? (mehr …)

Landtagswahlen im Osten: Postmoderne Regierungsbildung – Minderheitskabinette

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, analysiert anlässlich der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen die Potenziale einer Minderheitsregierung.

Wenn Wählermärkte und Koalitionsmärkte nicht mehr zusammenpassen und eine Groko rechnerisch nicht mehr reicht, kann eine Minderheitsregierung konstruktiv weiterhelfen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Suche nach Mehrheiten, bei der verschiedene Modi denkbar sind. (mehr …)