Praxisworkshop „NGO-Strategien und -Handlungslogiken“ im Kreis von Wissenschaft, NGOs und Verbänden

Zur Eröffnung des Praxisworkshops sprach Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalens

Die NRW School of Governance war zu Gast in der Landesvertretung NRW Berlin, um den Praxisworkshop „NGO-Strategien und -Handlungslogiken in der demokratischen Politikgestaltung“ zu veranstalten. Die Veranstaltung, organisiert und begleitet von Dr. Martin Florack, Dr. Maximilian Schiffers und Dr. Stefan Thierse, fand im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der NRW School of Governance und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt.

Der Workshop folgte der zentralen Leitfrage, wie das strategische Handeln von NGOs in demokratischen Prozessen der Politikgestaltung in den Kontext von Governancestrukturen und professionalisierter Interessenvermittlung einzuordnen ist. Ziel des Formates war der Erfahrungs- und Meinungsaustausch unterschiedlicher Akteure aus Wissenschaft und Praxis der NGO-, Verbands- und Beratungsszene. (mehr …)

Marcel Lewandowsky vertritt die Professur von Andreas Blätte

Dr. Marcel Lewandowsky

Die Professur für Public Policy und Landespolitik am Institut für Politikwissenschaft wird im Sommersemester 2019 von Dr. Marcel Lewandowsky vertreten. Der Politikwissenschaftler kommt von der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg.

„Marcel Lewandowsky war der Wunschkandidat für die Vertretung, und das nicht nur aufgrund der Zusammenarbeit in dem DFG-Projekt ‘Die populistische Herausforderung in den Parlamenten'”, betont Prof. Dr. Andreas Blätte. „Er gilt als Vorreiter der internationalen Populismusforschung und war bereits aktiv, bevor viele andere die Relevanz und das Potenzial dieses Forschungsfelds entdeckt haben“. In der Lehre an der Universität Duisburg-Essen legt Lewandosky seine Schwerpunkte auf die Grundlagen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, auf Parteien und Parteiensysteme im internationalen Vergleich sowie auf Populismus im internationalen Vergleich.

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, des Völkerrechts und der Neueren Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn sowie der University of Birmingham (Vereinigtes Königreich) von 2002 bis 2007, erlangte er seinen (mehr …)

Alumni ManagerIn gesucht – Networkingprofis jetzt bewerben!

Wir sind auf der Suche nach Verstärkung im Team Wissenstransfer & Kommunikation. Sie ergänzen das Team im Bereich der Alumni-Netzwerkpflege der NRW School of Governance, deren Alumni an Entscheidungszentren in Deutschland und Europa tätig sind und ein großes Netzwerk-Potenzial bieten. Die Bewerbungsfrist endet am 2. April 2019. 

Für den Master Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung übernehmen Sie den Aufbau, Ausbau und die Pflege der Alumni-Datenbank, die Betreuung der Social Media Plattformen. Sie entwickeln Strategien für einen professionellen und nachhaltigen Netzwerk-Aufbau, betreuen und konzipieren Veranstaltungsformate für das Alumni-Netzwerk. Weiter werden die Kommunikation und der Austausch mit den Alumni zu Ihren Aufgaben gehören. (mehr …)

Neuerscheinung von Karl-Rudolf Korte: „Gesichter der Macht”

Über viele Jahre wuchs bei Karl-Rudolf Korte das Vorhaben, über die Gestaltungspotenziale von Bundespräsidenten zu forschen. Schon lange schwebte ihm ein monographisch-kreativer Zugriff auf dieses Thema vor. Sein Werk “Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten. Ein Essay” ist jüngst im Campus Verlag erschienen. Korte wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Schloss Bellevue. Innenansichten, persönliche Handschriften und Prägungen kommen zum Vorschein: die Praktiken, Instrumente und Stile aller Amtsinhaber seit Theodor Heuss.

Dabei beantwortet er auf der Basis zahlreicher persönlicher Interviews und Hintergrundgespräche sowie intensiver Recherchen im Bundesarchiv Fragen wie:

Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume hat der Bundespräsident im politischen System der Bundesrepublik Deutschland?

Welche Potenziale der Macht nutzten die Amtsinhaber, welche ließen sie brachliegen? (mehr …)

DigitalisierungsforscherInnen diskutieren den Wandel der Demokratie

Das Praxispanel zum Thema “Politik und Kommunikation zwischen Daten, Netzwerken und Algorithmen”

Zwischen dem 7. und 9. Februar empfing die NRW School of Governance mehr als 70 DigitalisierungsforscherInnen aus Politik- und Kommunikationswissenschaft bei der Tagung „Die Digitalisierte Demokratie – Politik und Kommunikation zwischen Daten, Netzwerken und Algorithmen“.

Es handelte sich dabei um die gemeinsame Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Kommunikation“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), der Fachgruppe „Kommunikation und Politik“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und der Fachgruppe „Politische Kommunikation“ der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM), welche dieses Jahr vom Projektteam DIPART der NRW School of Governance, Dr. Isabelle Borucki, Dennis Michels, Maximilian Wilshaus und Tatevik Sedrakyan organisiert wurde. (mehr …)

Bewerbungsfrist verlängert: Studiengangskoordinator/in für die Weiterbildung gesucht!

Wir sind auf der Suche nach Verstärkung im Team der Weiterbildung. Wer Lust hat, sich in die Koordination, Weiterentwicklung und Betreuung des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs “Master of Public Policy” einzuarbeiten und in einem kreativen Kollegium tätig zu sein, kann sich noch bis zum 22. Februar 2019 bewerben (ACHTUNG FRISTVERLÄNGERUNG).

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung.

NRW Landtagspräsident André Kuper zu Gast an der NRW School of Governance

André Kuper und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Im Rahmen des Bachelor Seminars “Policy-Forschung, Politikvermittlung und Politische Steuerung” diskutiert der amtierende Landtagspräsident NRWs mit Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern der NRW School of Governance.
Im Gespräch werden grundsätzliche Fragen zur Entwicklung des
Landesparlamentarismus, der Rolle des Präsidenten, seinen Befugnissen und der Entscheidungsfindung im Präsidium debattiert, aber auch Fragen nach Kupers individuellem Führungsstil oder den Einstellungen des Christdemokraten zu anderen Parteien werden beantwortet. (mehr …)

OB Sören Link begrüßt Masterstudierende im Rathaus

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Studierenden im Rathaus.

Mit einem Empfang im Duisburger Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Sören Link offiziell die neuen Studierenden des Studiengangs “Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung” der NRW School of Governance. Wie eng und besonders die Verbindungen zwischen der Stadt und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen sind, zeigten die Grußworte des Abends. (mehr …)

Call for Papers: Die Europawahl 2019

Das wissenschaftliche Online-Journal der NRW School of Governance, regierungsforschung.de, plant zur Europawahl 2019 einen neuen inhaltlichen Schwerpunkt:

Im November 2018 kürten die beiden großen Fraktionen im europäischen Parlament ihre Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019. Während der ehemalige niederländische Außenminister und EU-Kommissar Frans Timmermans für die Sozialdemokratische Partei Europas antritt, schickt die Europäische Volkspartei (Christdemokraten) den erfahrenen Europa-Parlamentarier Manfred Weber ins Rennen. Die Feststellung beziehungsweise Wahl der Spitzenkandidaten zeigt: Die Parteien arbeiten bereits auf den Wahlkampf hin und stellen bewusst Kandidaten mit Erfahrung in europäischen Institutionen an ihre Spitze.

2019 stehen die Wahlen zum Europäischen Parlament unter einem besonderen Einfluss: aller Voraussicht nach verlässt das Vereinigte Königreich Ende März die Europäische Union. Doch nicht nur der Brexit zieht öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. (mehr …)

Die Sicherung der Freiheit des Denkens – Ein Essay von Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über Wissenschaftsfreiheit in der Zeitschrift 'Forschung & Lehre'

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über Wissenschaftsfreiheit in der Zeitschrift ‘Forschung & Lehre’

„Zeit als Codewort der Freiheit“ lautet der Titel des Essays von Karl-Rudolf Korte, das Anfang Januar in der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ veröffentlicht wurde. Es geht um die Funktionalität der Wissenschaft in der Freiheitssicherung. Formell ist diese Freiheit zwar grundgesetzlich verankert, informell allerdings bestimmen Wettbewerbsdruck und das Einwerben von finanziellen Mitteln weite Teile der wissenschaftlichen Praxis. Der erste Schritt aus diesem ungleichheiterzeugenden System ist die „Einsicht in die Kraft der Ressource Zeit“.

Denn nur wer Zeit hat, der hat auch Möglichkeiten und Optionen. Er hat eine Auswahl. Diese Auswahl ist eine notwendige Bedingung zur Möglichkeit wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Wie kann also die „selbstbestimmte Eigenzeit für Forschung und Lehre“ garantiert werden? (mehr …)