Wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter für Forschungsprojekt “Bürgeridentität und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Ruhrgebiet”

Das Forschungsprojekt wird geleitet von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Dr. Ray Hebestreit und untersucht die Bürgeridentität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt des Ruhrgebiets nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus. Wie kaum etwas Anderes prägte dieser die Identität des Ruhrgebiets in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten in sozialer, kultureller und politischer Hinsicht; er schaffte Zusammenhalt und Identifikation.

Wie ist es heute – nach mehreren Jahrzehnten des Strukturwandels und dem Ende des Kohlenbergbaus – um die Identität der Bürgerinnen und Bürger und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ruhrgebiet bestellt und welche Rolle spielt dabei noch der Steinkohlenbergbau? (mehr …)

Gesundheitspolitik 4.0 – Projektfilm im Rahmen der Taskforce Praktisches Politikmanagement

Eine Gruppe Studierender des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung” hat im Rahmen der Taskforce „Praktisches Politikmangement – Gesellschaftliche Verantwortung: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ einen Projektfilm mit dem Titel „Zwischen Selbstbestimmtheit und Überwachung – die Digitalisierung der Medizin“ produziert.

Der Film beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung des Gesundheitssystems und thematisiert dabei insbesondere das Spannungsfeld von datenbasierter Gesundheitsforschung und dem Schutz persönlicher Gesundheitsdaten. Als Grundlage wird ein fiktives Zukunftsszenario aus dem Jahr 2025 skizziert, in dem der Protagonist eine Smartwatch trägt, die seine Vitaldaten automatisch erfasst und zur Analyse an medizinische Einrichtungen weiterleitet. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen steht eines fest: Um mit einer Mehrheit im Landtag regieren zu können braucht es bunte Dreier-Koalitionen. Politische Kreativität ist nun gefragt.

Die Zeit der Zweierbündnisse scheint mit den Wahlen im Osten zu Ende gegangen zu sein. Die Vexillologen sind aufgeregt – es werden neue Flaggen benötigt. Stellen exotisch anmutende Koalitionen, wie eine Kenia-Koalition (CDU, SPD, Grüne), die Zukunft dar? Wie stabil werden diese Koalitionsmodelle sein? Sind Minderheitsregierungen eine adäquate Alternative? Können Parteien noch als Volksparteien gelten, wenn sie dermaßen an Wählergunst verlieren? Und was bedeutet das alles für die Große Koalition in Berlin? (mehr …)

Landtagswahlen im Osten: Postmoderne Regierungsbildung – Minderheitskabinette

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, analysiert anlässlich der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen die Potenziale einer Minderheitsregierung.

Wenn Wählermärkte und Koalitionsmärkte nicht mehr zusammenpassen und eine Groko rechnerisch nicht mehr reicht, kann eine Minderheitsregierung konstruktiv weiterhelfen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Suche nach Mehrheiten, bei der verschiedene Modi denkbar sind. (mehr …)

MIDEM Länderbericht Niederlande

MIDEM Länderbericht Niederlande

Im Länderbericht Niederlande wirft Julia Rakers, Mitarbeiterin des Mercator Forums für Migration und Demokratie (MIDEM), einen Blick auf die Migrations- und Integrationspolitik unserer niederländischen Nachbarn im Zeitverlauf.

Die Niederlande galten lange als progressives, liberales und vor allem multikulturelles Land. Heute sehen die Schlagzeilen anders aus: Am 1. August trat nach einer 14-jährigen Debatte das Gesetz zum Verbot gesichtsbedeckender Kleidung, das sogenannte Burkaverbot, im öffentlichen Nahverkehr, dem Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen und Ämtern in Kraft. Wie kam es zu dieser Wende? Julia Rakers analysiert die Migrations- und Integrationspolitik der Niederlande im Zeitverlauf und gibt einen Überblick über die damit zusammenhängenden politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, wie beispielsweise den Einfluss von Geert Wilders auf die Zuwanderungs- und Integrationsdebatte. (mehr …)

So verlief der Probestudientag am Institut für Politikwissenschaft

Sandra Plümer für die NRW School of Governance

Erstmalig lud das Institut für Politikwissenschaft gestern interessierte Abiturientinnen und Abiturienten zum Probestudium ein. Nach einer Begrüßung durch den Institutsdirektor Prof. Dr. Achim Goerres widmeten sich die Studierenden auf Probe in einem ersten Workshop der Wählerschaft der AfD: Wer wählt eigentlich die AfD – und warum? Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit an einem von fünf weiteren Workshops teilzunehmen, die von Dozierenden des Instituts ausgerichtet wurden.

Auch die NRW School of Governance war mit einem Workshop zur Digitalisierung an Schulen vertreten. (mehr …)

Die Summer School – Landesparlamentarismus hautnah

Landtagspräsident André Kuper mit den Teilnehmenden der Summer School

Als alljährliches Highlight des Seminars „Verhandeln, Vermitteln und Kommunizieren“, konnten zum Ende dieses Sommersemesters wieder über 30 Studierende an der Summer School teilnehmen. Mit einem Kamingespräch und Planspiel sowie einem Wettbewerb im Redenschreiben erwartete die Studierenden auch in diesem Jahr ein volles Programm.

Landtagspräsident André Kuper begrüßte die Studierenden persönlich und stellte heraus, dass besonders in Anbetracht der weltpolitischen Entwicklungen die jährliche Summer School für ihn und den Landtag eine Sache der Überzeugung sei. Die Summer School findet seit 2008 als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Landtag Nordrhein-Westfalen und der NRW School of Governance statt. (mehr …)

10 Jahre hammelsprung – Jubiläumsveranstaltung und Vorstellung der neuen Printausgabe

Podiumsveranstaltung zu den sozialen Medien

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Magazins veranstaltete die Redaktion des hammelsprung eine Podiumsveranstaltung mit dem Titel #Gehetzt oder schon abgehängt? – Versteht die Politik die sozialen Medien? Akteurinnen aus Wissenschaft und Politik diskutierten über wissenschaftliche Erkenntnisse und die Herausforderungen mit den sozialen Medien in der Praxis. Im Zuge der Veranstaltung wurde auch die neue Printausgabe unter dem Motto “Politik und In-/Formalität” vorgestellt.

Seit zehn Jahren schreiben Studierende der NRW School of Governance zu politischen und gesellschaftlichen Themen und sammeln Gastbeiträge von AutorInnen aus Politik, Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft. Einmal im Jahr erscheint eine gedruckte Ausgabe, die jedes Jahr aufs Neue ein ausgewähltes Thema in den Mittelpunkt stellt. Hinter diesem Engagement steht der Anspruch, Politik verständlich zu machen und NachwuchswissenschaftlerInnen zu fördern. (mehr …)

Neuerscheinung: Weissenbach, Kristina und Sebastian U. Bukow (Hrsg.) “Different Worlds of Party Development”

Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft (ZfVP)

Unter welchen Bedingungen gelingt es einer Bewegung oder neuen Partei eine Institution zu werden? Welche Rolle spielen im Prozess der Institutionalisierung Kontextfaktoren wie das Mehrebenen- oder Wahlsystem und die Parteienfinanzierung? Und wie beeinflusst die Herkunft und Genese einer Partei ihren weiteren Entwicklungsweg? Wirken sich Personalisierung und Populismus befördernd oder hemmend auf die Institutionalisierung einer Partei aus?

Es sind unter anderem diese Fragestellungen die von den Beiträgen des neu erschienenden Sonderhefts der Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft (ZfVP) “Different Worlds of Party Development. Comparative Analyses of the Institutionalization of Political Parties in Democracies”  adressiert werden. (mehr …)

Ausschreibung für zwei Fellowships in Kooperation mit der NRW am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS)

Zwei Fellowships am AICGS in Washington zu vergeben.

Die aktuellen Entwicklungen der transatlantischen Beziehungen stellen bewährte Strukturen und Institutionen vor neue Herausforderungen und setzen diese unter Druck. Präsident Trump scheint die Rolle der USA im weltpolitischen Machtgefüge verändern zu wollen und die USA als innen- und außenpolitischen Akteur neu auszurichten. Globale Problemlagen treffen hier auf Tendenzen der Re-Nationalisierung. Dabei bilden sich sowohl auf globaler Ebene, der nationalen Ebene in Washington als auch auf der Ebene der Bundesstaaten neue politische und gesellschaftliche Koalitionen heraus. Diese Veränderungen haben Folgen für Europa, Deutschland und Nordrhein-Westfalen.

Umso wichtiger erscheint es, nicht nur im Gespräch zu bleiben, sondern auch neue Wege der transatlantischen Kooperation und Netzwerkbildung zu beschreiten. Aus diesem Grund vergibt die NRW School of Governance in Kooperation mit der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen 2019 zwei achtwöchige Fellowships. (mehr …)