Ergebniskonferenz: das Ruhrgebiet sieht Chancen für Politik und Medien im Lokalen

Projektleiter Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte eröffnet die Podiumsdiskussion der Ergebniskonferenz

Mit der Ergebniskonferenz unter dem Titel „Entfremdung von Politik und Medien?“ startete am Donnerstag das von der Brost-Stiftung geförderte Projekt der NRW School of Governance „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“ in seine Abschlussphase. Bei der Podiumsdiskussion im Rahmen der zweitägigen Konferenz stellte das Projektteam erste Ergebnisse der repräsentativen Umfrage vor, die für die Studie erstellt wurde. Was Politik und Medien in der Region aus diesen Ergebnissen lernen können, diskutierten im Anschluss der Journalist Robin Alexander, der Stadtforscher Prof. Dr. Jörg Bogumil, der SPD-Politiker Thomas Kutschaty und der Historiker Prof. Heinrich Theodor Grütter gemeinsam mit Projektleiter Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. (mehr …)

Policy Paper „Migrationspolitik im Bundestagswahlkampf 2017- Die Kluft zwischen Entscheidungs- und Darstellungspolitik“

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts “Mercator Forum Migration und Demokratie” (MIDEM) ist ein neues Policy Paper publiziert worden: “Migrationspolitik im Bundestagswahlkampf 2017  – Die Kluft zwischen Entscheidungs- und Darstellungspolitik.”

Am Fallbeispiel des Bundestagswahlkampf 2017 rekonstruieren Andreas Blätte, Simon Gehlhar, Jan Gehrmann, Andraes Niederberger, Julia Rakers und Eva Weiler die Strategien und Motive der einzelnen Akteure, die Migrationspolitik im Wahlkampf nicht zu thematisieren und zeigen auf, wie dies zu einer offenen Flanke gegenüber der AfD führte. (mehr …)

„Entscheidend ist, wer den Diskurs dominiert“ – Karl-Rudolf Korte über Ungleichheit und Mitbestimmung im Zeitalter der Digitalisierung

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Seit 100 Tagen wird die Bundesrepublik Deutschland von einer neuen Großen Koalition regiert. Vor allem der Streit in der Union wird momentan täglich in den Medien behandelt, Themen wie Ungleichheit und Arbeitnehmermitbestimmung bleiben oftmals dahinter zurück.

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte spricht mit dem Magazin Mitbestimmung der Hans-Böckler-Stiftung über das Ausbleiben der Debatte über soziale Ungleichheit und die Zukunft der Mitbestimmung in Deutschland. (mehr …)

Politikverdrossen? – neue Studie zum Ruhrgebiet

Wir hier, ihr dort: So scheinen viele Menschen ihr Verhältnis zu Volksvertretern und Journalisten zu sehen. Wie ist das im Ruhrgebiet?, wollte die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen (UDE) wissen. Das Team um Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte kam dabei zu einem spannenden Ergebnis: Die Revierbürger fühlen sich sowohl von der Lokalpolitik als auch in den örtlichen Medien vertreten, und das obwohl ihr Unbehagen gegenüber Politik allgemein groß ist.

Seit Oktober 2016 untersucht die Forschungsgruppe den „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“. (mehr …)

„Zauber des Anfangs zeigt sich in der Banalität des Endes“ – Korte zur Einigung der Union

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte analysiert die aktuellen Geschehnisse

Am Abend ist klar: Es gibt eine Einigung der Union. Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ordnet die aktuellen Entwicklungen live im ZDF heute journal ein.

Dass Seehofer noch einmal die Kurve bekommen hat, überrascht Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte nicht. Denn der CSU-Chef sei ein: „berufsmäßiger Dissident, der viele Wendungen kann und in all den Jahren der Zusammenarbeit mit Merkel auch eingeübt hat“. (mehr …)

Korte im ZDF Morgenmagazin: “Führungsversagen bei der CSU”

Karl-Rudolf Korte im Gespräch mit ZDF Moderatorin Dunya Hayali.

Karl-Rudolf Korte äußerte sich am Morgen erneut im ZDF zu dem aktuellen Asylstreit und der damit verbundenen Regierungskrise. Die Frage danach, ob es nun wirklich zu einem Bruch der Unionsfraktion kommen könnte, beantwortete er eindeutig: “An diesem Tag ist alles möglich, es ist ja irrational, was sich da abspielt.” 

Korte sieht eine minimale Variante, in der Seehofer nach wie vor zurücktritt und nicht über drei Tage – sondern heute. Er betont, dass der Innenminister so gesichtswahrend für sich aus der Szenerie herauskäme. (mehr …)

Neuerscheinung: Politik in Fernsehserien

House of Cards, Borgen, Baron Noir und Co. – seit einiger Zeit boomen Fernsehserien, die explizit den politischen Betrieb fokussieren. Handelt es sich dabei nur um eine austauschbare Kulisse oder verraten uns diese Serien tatsächlich etwas Gehaltvolles über Politik? Der gerade erschienene von Dr. Niko Switek herausgegebene Band „Politik in Fernsehserien“ geht von letzterem aus und nähert sich den politischen Fernsehserien mit einer systematischen und wissenschaftlichen Perspektive. Wie werden politische Bilder in populären Serien konstruiert und reproduziert?

Es geht in dem Band nicht um den Realitätsgehalt der Serien – sie sind fiktive Erzählungen, die keinem Wahrheitsanspruch genügen müssen. Dennoch können sich in diesen Erzählungen politikwissenschaftliche Theorien und Modelle spiegeln, die aufgrund der popkulturellen Aufarbeitung direkter und eindringlicher wirken. Das ermöglicht einen sinnvollen didaktischen und pädagogischen Einsatz in der (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk

Karl-Rudolf Korte im Deutschlandfunk-Interview

Merkel ist mit Zusagen etlicher Staaten aus Brüssel zurück. Doch reicht das aus, um den schwelenden Konflikt zu befrieden? Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ordnet die Ergebnisse im Deutschlandfunk machtpolitisch ein.

„Da sind Eskalationsdynamiken eingetreten, die schwer zurückzudrehen sind“, beschreibt Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte den Eskalationskurs der CSU. Nach normalen Regeln der Politik könnten die Brüssler-Ergebnisse genügen, um die Union zusammenzuhalten. Im Anblick derzeitiger Eigendynamiken scheine das jedoch ungewiss. Ein „Rationaler Irrationalismus“ könne ebenso dazu führen, dass alles zerbricht. (mehr …)

Neuerscheinung: “Parteiendemokratie in Bewegung” macht die Parteienreihe komplett

Im Nomos Verlag ist mit „Parteiendemokratie in Bewegung. Organisations- und Entscheidungsmuster der deutschen Parteien im Vergleich“ der Abschlussband der von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte herausgegebenen Schriftenreihe „Die politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland“ erschienen. Das Werk des Autorenteams um Korte führt die bereits erschienenen sechs Bände zu den deutschen Parteien CDU, CSU, SPD, Bündnis ’90/Die Grünen, FDP und Die Linke systematisch zusammen.  

Kennzeichen der Reihe war die Frage nach internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen der deutschen Parteien. Die Bände decken anhand unterschiedlicher Fallbeispiele parteispezifische wie parteiübergreifende Muster der Entscheidungsfindung zwischen Hierarchie und Konsens auf, die im Abschlussband systematisch zusammengeführt werden. Wie demokratisch entscheiden die deutschen Parteien und welchen Einfluss hat ihre Organisationsform? Wie legen sie ihre inhaltlichen Ziele fest, wie wählen sie ihr politisches Personal aus und wer trifft strategische (mehr …)

Politik- und medienverdrossen? – Studie wird auf Zollverein vorgestellt

Bürger, Medien und Politik: Dass ihre Beziehung funktioniert, ist wichtig für die Demokratie. Doch seit einigen Jahren scheint sich ein Graben zwischen Bevölkerung, ihren Volksvertretern und Journalisten aufzutun. Ist das auch im Ruhrgebiet so? Das hat die NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht.

Das Team um Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte kam dabei zu einem spannenden Ergebnis: Während das Unbehagen gegenüber Politik allgemein groß ist, finden sich die Menschen im Revier in der Lokalpolitik und örtlichen Medien wieder. (mehr …)