Abschlusspräsentation des TalentKollegs Ruhr am 20. Oktober 2016

Im Sommerssemester engagierten sich sechs Dozierende der NRW School of Governance im Teilprojekt „Smart for Study“ des TalentKollegs Ruhr. Das TalentKolleg ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule und wird von der Stiftung Mercator gefördert. Im Starterpaket „Smart for Study“ wird zugewanderten Akademikern ein sechsmonatiges Qualifizierungsprogramm geboten, das ihnen einen schnelleren Einstieg in ein Studium in Deutschland ermöglichen soll.

(mehr …)

Prof. Dr. Christoph Bieber erneut in den WDR-Rundfunkrat gewählt

Prof. Dr. Christoph Bieber wird erneut im WDR-Rundfunkrat vertreten sein

Der Inhaber der Welker-Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft wurde vom nordrhein-westfälischen Landtag wieder in den Rundfunkrat des WDR gewählt.

Seit 2013 ist Prof. Dr. Bieber Mitglied im Rundfunkrat. Die Piratenfraktion im Landtag hatte die Position ausgeschrieben und sich am Ende dieses Verfahrens für den Professor der NRW School of Governance entschieden.

Die Amtsperiode für den neuen Rundfunkrat beginnt am 2. Dezember. Nach der Novellierung des WDR-Gesetzes wird der zukünftige Rundfunkrat 60 statt bisher 49 Mitglieder haben, um mehr gesellschaftliche Gruppe abbilden zu können. Der Rundfunkrat hat den Auftrag, dass die Rundfunkanstalten ihren gesetzlichen Auftrag im Interesse der Meinungsbildungsfreiheit wahrnehmen. Darüber hinaus hat er wichtige Kontroll- und Beschlussfunktionen, wie z.B. die Wahl der Intendantin/des Intendanten.

Weitere Informationen über den Rundfunkrat, seine Aufgabenfelder und die Zusammensetzung des Gremiums finden sie hier.

Wir lesen: „Missionieren für die Demokratie“

Gastbeitrag für das Online-Magazin des DGB 'gegenblende': Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

Gastbeitrag für das Online-Magazin des DGB ‚gegenblende‘: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

In einem Gastbeitrag für das gewerkschaftliche Online-Magazin des DGB fordert Karl-Rudolf Korte dazu auf für die Demokratie zu missionieren, denn unsere Demokratie ist mehr denn je in Bewegung: Ein Jahr vor der Bundestagswahl zieht die AfD ein ums andere Mal in die Landtage des Landes ein und der heutige Parteienwettbewerb erinnert an 2009.

Auch damals profitierten die kleinen Parteien von der Großen Koalition, insbesondere die rechtspopulistische AfD ist Nutznießerin und zog in die Landtage von Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und zuletzt Mecklenburg-Vorpommern. Was sind die Gründe dafür? Eine gestörte Gesprächsatmosphäre zwischen Politik und Bürgern, fehlendes Verständnis für die Politik von Angela Merkel, eine bürgerliche Mitte geplagt von Status-Ängsten oder veränderte kommunikative Rahmenbedingungen durch neue Medien, die Konjunkturen des Verdachts fördern und Echo-Kammern voller Gleichgesinnte füllen? (mehr …)

Die NRW School of Governance trauert um die ehemalige Gastprofessorin Prof. Dr. Jutta Limbach

Gastprofessorin Jutta Limbach referierte im Januar 2014 zum Thema: „Ist die Bundesrepublik Deutschland eine Richter-Republik?“

Am Samstag verstarb die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. Jutta Limbach im Alter von 82 Jahren in Berlin friedlich im Kreis ihrer Familie.

Die Berliner Juristin, Senatorin und Verfassungsrichterin hatte im Wintersemester 2014/15 die Gastprofessur für Politikmanagement der Stifung Mercator inne. In mehreren Seminaren und einer öffentlichen Vorlesung hat sie Dozenten, Mitarbeiter und Studierende der NRW School begeistert. „Sie war eine kluge und mitreißende Gesprächspartnerin, in der Sache streitbar, Neuem gegenüber offen und in den Diskussionen immer präzise“ erinnert sich Prof. Dr. Christoph  Bieber, der das Lehrprogramm an der NRW School koordiniert hatte.

In den gemeinsamen Seminaren sprach Limbach über ihre Tätigkeiten am Bundesverfassungsgericht, im Berliner Senat oder für das Goethe-Institut. Im Austausch mit den Studierenden zeigte sie sich aufgeschlossen und voller Neugier auf die Dinge, die junge Menschen besonders beschäftigen. Überraschend war die Breite der Themen und die Expertise, die sie einbrachte – neben Wahlrechtsreformen und den Gefahren einer „Politik mit Richtern“ waren auch die Sprachenvielfalt in der europäischen Demokratie oder der Umgang mit geraubten Kunstwerken Thema der Veranstaltungen. Selbstverständlich spielte auch die Rolle der Frauen in der Gesellschaft – und insbesondere in der Politik – eine Rolle.

Als Professorin, Senatorin, Verfassungsgerichtspräsidentin hat sie genau solche „gläsernen Decken“ durchbrochen, von denen heute immer wieder die Rede ist, wenn es um die Gleichberechtigung von Frauen in gesellschaftlichen Institutionen geht. Prof. Jutta Limbach ist am 10. September im Kreise ihrer Familie verstorben. Ihre Stimme wird fehlen.

Dozenten der NRW School of Governance mit „Lehre divers“-Scholarship ausgezeichnet

DSC_4177

Der Kurzfilm der Teilnehmer wird am 20. Oktober 2016 in der NRW School of Governance präsentiert.

Ein Team aus sechs Dozierenden der NRW School of Governance ist für seinen ehrenamtlichen Einsatz im Rahmen des TalentKolleg Ruhr mit dem „Lehre divers“-Scholarship der Universität Duisburg-Essen ausgezeichnet worden. Neben einer ideellen Förderung erhält das Team nun 4.000 Euro für die Lehrunterstützung in Form von studentischen Hilfskraftmitteln.

Im vergangenen Sommersemester engagierten sich Lehrende der NRW School für eine Gruppe des TalentKollegs Ruhr, das als gemeinsames Projekt von der Universität Duisburg-Essen, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule durchgeführt und von der Stiftung Mercator gefördert wird. Die Teilnehmer des Kollegs setzten sich aus zugewanderten Akademikern zusammen, darunter auch erst kürzlich zugewanderte Flüchtlinge aus Syrien. Das TalentKolleg ermöglicht die individuelle Gestaltung eines „Vor-Studiums“ und so schneller als mit einem gänzlich neuen Studium einen anerkannten Abschluss in Deutschland zu erlangen. (mehr …)

Neue Ausgabe (Heft 2 / 2016) der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) erschienen. Schwerpunkt: „Transparenz in der Demokratie“

Den Schwerpunkt der ZPol-Ausgabe 2/2016 bildet das Thema „Transparenz in der Demokratie“

Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Politkwissenschaft (ZPol) ist ab sofort erhältlich.

Darin:

– Aufsätze von Werner Reutter, Eike-Christian Hornig und Simon R. Bauer, Markus Linden

– Forum mit dem Schwerpunkt „Wohin führt Transparenz in der Demokratie?“ mit Essays von Frank Gadinger und Taylan Yilidiz, Mariella Bastian und Susanne Fengler, Sabrina Zajak

– „Literaturbericht“ von Thomas Malang

– „Lehre und Forschung“ mit einem Beitrag von Mai-Britt Ruff, Tobias Heinze und Ulrich Hamenstädt (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im ZDF Morgenmagazin: Alternative Inhalte sind wichtig!

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Morgenmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Morgenmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am heutigen Freitag zu Gast im ZDF-Morgenmagazin. Vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahlen thematisierte Moderatorin Dunja Hayali insbesondere die AfD und die Frage nach den Gründen für den starken Zulauf zu der Partei.

Das klassische Erklärungsmuster – eine Große Koalition führt automatisch zu einem Erstarken der Ränder – geht im Osten zudem mit einer Schwäche der Linken und einer, im bundesdeutschen Vergleich, beachtlichen Stärken der Rechten einher. „Angst wählt im Osten nicht mehr links, sondern eher rechts“ so Korte. Überdies störe der moralische Hochmut vieler etablierter Parteien die Bürger. (mehr …)

Über die verstecken Botschaften in Politiker-Statements: „Das Vorsichtige funktioniert.“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über die wahren Botschaften der Politiker

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über die wahren Botschaften der Politiker

In der Politik muss man in der Regel genau hinhören, denn wenn Politiker etwas sagen verbergen sich hinter Phrasen und Plattitüden oftmals eine zweite oder sogar dritte Botschaft. Im Interview mit dem Onlinemagazin „Jetzt“ blickt Professor Karl-Rudolf Korte hinter die Fassade und beschäftigt sich mit dem was Politiker sagen und dem, was sie meinen.

Was Politiker sagen, und was sie meinen, wirkt manchmal wie ein Eisberg: Das meiste ist unter der Oberfläche, so Korte im Gespräch. Politiker müssen heute sehr sensibel die verschiedenen Öffentlichkeiten beachten, in die sie hineinkommunizieren: „Wähler, Nicht-Wähler, eigenes Lager, gegnerisches Lager – und das alles indirekt, von Medien vermittelt. Der entscheidende Punkt dabei – anders als bei unserem Gespräch hier – ist die Machtfrage. Als Politiker müssen Sie am Anfang und am Ende einer Aussage eine Mehrheit haben.“ (mehr …)

Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin: Merkel hat „Popularitätspanzer“ verloren

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am vergangenen Freitag zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umfragetiefs von Angela Merkel stand das Gespräch unter dem Thema: Die Stimmung kippt – Mehrheit kritisiert Merkel.

Prof. Karl-Rudolf Korte sprach im ZDF-Mittagsmagazin über die Krise der Volksparteien und insbesondere das aktuelle Umfragetief von Merkel, während sich die Umfragewerte von Horst Seehofer dagegen im Aufwind befinden. Was hat Seehofer richtig gemacht und was Angela Merkel falsch? Die letzten Wochen zeigen, dass Merkel ihren „Popularitätspanzer“ verloren hat. „Viele verbinden mit ihr das Flüchtlingsthema. Das scheint der Kern des Problems zu sein, ein Kanzler-Malus, und Seehofer ein Ausweg für viele, die beim Kompetenzfeld Sicherheit und Ordnung ihn vorne sehen“, so Korte. (mehr …)

Pilotprojekt „Neue Parteien in Europa“ vom Rektorat der UDE bewilligt

Programm zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

Im Rahmen des Programms zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Duisburg-Essen wurde das Forschungsprojekt „Neue Parteien in Europa“ von Dr. Kristina Weissenbach bewilligt.

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in 12 europäischen Mitgliedstaaten haben die europäischen Parteiensysteme im „Superwahljahr 2015“ ins Wanken gebracht. Im rechten und linken Spektrum der Parteiensysteme haben sich neue Parteien gebildet (wie die linke Syriza in Griechenland, Parteien wie Ciudadanos und Podemos in Spanien oder die neue grüne Partei The Alternative in Dänemark) oude-logoder vormals unbedeutende Parteien (wie die rechtspopulistische Kukiz 15 in Polen) verfestigt. Diese Parteien unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer ideologischen Ausrichtung auf der links-rechts Achse, sondern vor allem in Bezug auf die Art und Weise ihrer Gründung sowie hinsichtlich des Grades ihrer Institutionalisierung zum Zeitpunkt ihres Eintritts in das nationale Parlament. (mehr …)