Isabelle Borucki bei Phoenix zum Bundeskongress der linksjugend

Dr. Isabelle Borucki zu Gast bei Phoenix.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Bundeskongresses der linksjugend sprach Dr. Isabelle Borucki über die politischen Leitlinien und Positionen der Jugendorganisation der Linken für das kommende Jahr. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem politischen Programm der linksjugend für die anstehende Europawahl Ende Mai.

Dr. Isabelle Borucki ordnete die politischen Forderungen der linksjugend, ganz typisch für die Jugendorganisationen der großen Parteien, als insgesamt radikaler ein. Die Umsetzung der Forderungen schätzte sie aufgrund der aktuellen Oppositionsrolle der Linkspartei auf Bundesebene als schwierig und wenig wahrscheinlich ein. (mehr …)

Vorträge auf der 77th Annual MPSA-Conferenz

Dr. Kristina Weissenbach auf der 77th Annual MPSA-Conferenz

Auf der Jahrestagung der Midwest Political Science Association (MPSA) in Chicago diskutierten Dr. Kristina Weissenbach und Dr. Niko Switek die Forschungsergebnisse ihrer Analyse zu den Effekten der Einführung von europäischen Spitzenkandidaten auf den Institutionalisierungsprozess der Europarties. 

Im Rahmen der Europawahlen 2014 nominierten die europäischen Dachparteien das erste Mal Spitzenkandidaten – weshalb sie innerhalb kürzester Zeit innerparteiliche Regeln für die Kandidatenaufstellung finden und ein kohärentes Campaigning mit den nationalen Mitgliedsparteien koordinieren mussten. Haben sich diese Prozesse – kurz vor der Europawahl 2019 – routinisiert? Und werden die Europarties inzwischen tatsächlich als geschlossene Institution von Medien und Wählern wahrgenommen?  (mehr …)

Martin Florack im Parlamentsgespräch mit Joachim Gauck

Dr. Martin Florack im Parlamentsgespräch mit Joachim Gauck | Bild: Volker Hartmann/Landtag NRW

Auf Einladung des Präsidenten des Landtags NRW, André Kuper, sprachen der frühere Bundespräsident Joachim Gauck und Dr. Martin Florack über den Wert der Demokratie in unsicheren Zeiten.

In der voll besetzten Bibliothek des Landtags stellte André Kuper zum 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes die Bedeutung und Stärke der demokratischen Regierungsform, trotz der aktuellen gesellschaftlichen Kritik, heraus. Joachim Gauck führte aus, dass wir in einer wirtschaftlich sehr erfolgreichen Zeit lebten und dadurch der gesellschaftliche Wohlstand so groß sei wie nie. Martin Florack präsentierte passend dazu wissenschaftliche Befunde, die aufzeigen, dass die Skepsis gegenüber der repräsentativen Demokratie und gegenüber den politischen Eliten so alt ist wie die repräsentative Demokratie selbst. Tatsächlich deuteten die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf keine Krise der Demokratie hin, denn die aktuelle Parteiunzufriedenheit ist nicht größer als in den 1960er Jahren. Gauck und Florack waren sich einig, dass die politische Debatte in Deutschland positiver und mit mehr Respekt geführt werden sollte. (mehr …)

Karl-Rudolf Korte mit „Gesichter der Macht” zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hat im ZDF-Mittagsmagazin sein neu erschienenes Buch „Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“ vorgestellt. In der Neuerscheinung nimmt er die Rolle der Bundespräsidenten von Theodor Heuss bis Frank-Walter Steinmeier in den Blick und zeigt, dass das Amt des Bundespräsidenten über mehr Macht verfügt, als man aufgrund der institutionellen Ausgestaltung annehmen könnte.

In welchem Ausmaß die Gestaltungspotenziale des Bundespräsidentenamtes genutzt werden, ist laut Korte von zahlreichen Faktoren abhängig. Neben dem individuellen Verständnis der Amtsträger über ihre Rolle prägt ebenso die Tagespolitik das Amt: Manch ein Bundespräsident musste, aufgrund von äußeren Handlungsnotwendigkeiten, seine formell und informell gegebenen Kompetenzen aktiv ausnutzen, Andere agierten vorrangig als Deutschlands Repräsentanten. Frank-Walter Steinmeier nutzte beispielsweise in der Phase der Regierungsbildung 2017 seine Wirkungskraft als oberster Repräsentant, um durch Gespräche mit den Parteien die Regierungsbildung voranzutreiben. (mehr …)

Praxisworkshop „NGO-Strategien und -Handlungslogiken“ im Kreis von Wissenschaft, NGOs und Verbänden

Zur Eröffnung des Praxisworkshops sprach Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalens

Die NRW School of Governance war zu Gast in der Landesvertretung NRW Berlin, um den Praxisworkshop „NGO-Strategien und -Handlungslogiken in der demokratischen Politikgestaltung“ zu veranstalten. Die Veranstaltung, organisiert und begleitet von Dr. Martin Florack, Dr. Maximilian Schiffers und Dr. Stefan Thierse, fand im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der NRW School of Governance und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt.

Der Workshop folgte der zentralen Leitfrage, wie das strategische Handeln von NGOs in demokratischen Prozessen der Politikgestaltung in den Kontext von Governancestrukturen und professionalisierter Interessenvermittlung einzuordnen ist. Ziel des Formates war der Erfahrungs- und Meinungsaustausch unterschiedlicher Akteure aus Wissenschaft und Praxis der NGO-, Verbands- und Beratungsszene. (mehr …)

Marcel Lewandowsky vertritt die Professur von Andreas Blätte

Dr. Marcel Lewandowsky

Die Professur für Public Policy und Landespolitik am Institut für Politikwissenschaft wird im Sommersemester 2019 von Dr. Marcel Lewandowsky vertreten. Der Politikwissenschaftler kommt von der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg.

„Marcel Lewandowsky war der Wunschkandidat für die Vertretung, und das nicht nur aufgrund der Zusammenarbeit in dem DFG-Projekt ‘Die populistische Herausforderung in den Parlamenten'”, betont Prof. Dr. Andreas Blätte. „Er gilt als Vorreiter der internationalen Populismusforschung und war bereits aktiv, bevor viele andere die Relevanz und das Potenzial dieses Forschungsfelds entdeckt haben“. In der Lehre an der Universität Duisburg-Essen legt Lewandosky seine Schwerpunkte auf die Grundlagen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, auf Parteien und Parteiensysteme im internationalen Vergleich sowie auf Populismus im internationalen Vergleich.

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, des Völkerrechts und der Neueren Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn sowie der University of Birmingham (Vereinigtes Königreich) von 2002 bis 2007, erlangte er seinen (mehr …)

Alumni ManagerIn gesucht – Networkingprofis jetzt bewerben!

Wir sind auf der Suche nach Verstärkung im Team Wissenstransfer & Kommunikation. Sie ergänzen das Team im Bereich der Alumni-Netzwerkpflege der NRW School of Governance, deren Alumni an Entscheidungszentren in Deutschland und Europa tätig sind und ein großes Netzwerk-Potenzial bieten. Die Bewerbungsfrist endet am 2. April 2019. 

Für den Master Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung übernehmen Sie den Aufbau, Ausbau und die Pflege der Alumni-Datenbank, die Betreuung der Social Media Plattformen. Sie entwickeln Strategien für einen professionellen und nachhaltigen Netzwerk-Aufbau, betreuen und konzipieren Veranstaltungsformate für das Alumni-Netzwerk. Weiter werden die Kommunikation und der Austausch mit den Alumni zu Ihren Aufgaben gehören. (mehr …)

Neuerscheinung von Karl-Rudolf Korte: „Gesichter der Macht”

Über viele Jahre wuchs bei Karl-Rudolf Korte das Vorhaben, über die Gestaltungspotenziale von Bundespräsidenten zu forschen. Schon lange schwebte ihm ein monographisch-kreativer Zugriff auf dieses Thema vor. Sein Werk “Gesichter der Macht: Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten. Ein Essay” ist jüngst im Campus Verlag erschienen. Korte wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Schloss Bellevue. Innenansichten, persönliche Handschriften und Prägungen kommen zum Vorschein: die Praktiken, Instrumente und Stile aller Amtsinhaber seit Theodor Heuss.

Dabei beantwortet er auf der Basis zahlreicher persönlicher Interviews und Hintergrundgespräche sowie intensiver Recherchen im Bundesarchiv Fragen wie:

Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume hat der Bundespräsident im politischen System der Bundesrepublik Deutschland?

Welche Potenziale der Macht nutzten die Amtsinhaber, welche ließen sie brachliegen? (mehr …)

DigitalisierungsforscherInnen diskutieren den Wandel der Demokratie

Das Praxispanel zum Thema “Politik und Kommunikation zwischen Daten, Netzwerken und Algorithmen”

Zwischen dem 7. und 9. Februar empfing die NRW School of Governance mehr als 70 DigitalisierungsforscherInnen aus Politik- und Kommunikationswissenschaft bei der Tagung „Die Digitalisierte Demokratie – Politik und Kommunikation zwischen Daten, Netzwerken und Algorithmen“.

Es handelte sich dabei um die gemeinsame Jahrestagung des Arbeitskreises „Politik und Kommunikation“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW), der Fachgruppe „Kommunikation und Politik“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und der Fachgruppe „Politische Kommunikation“ der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM), welche dieses Jahr vom Projektteam DIPART der NRW School of Governance, Dr. Isabelle Borucki, Dennis Michels, Maximilian Wilshaus und Tatevik Sedrakyan organisiert wurde. (mehr …)

Bewerbungsfrist verlängert: Studiengangskoordinator/in für die Weiterbildung gesucht!

Wir sind auf der Suche nach Verstärkung im Team der Weiterbildung. Wer Lust hat, sich in die Koordination, Weiterentwicklung und Betreuung des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengangs “Master of Public Policy” einzuarbeiten und in einem kreativen Kollegium tätig zu sein, kann sich noch bis zum 22. Februar 2019 bewerben (ACHTUNG FRISTVERLÄNGERUNG).

Alle weiteren Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung.