Stipendiat Gordian Ezazi schreibt über den Ethikrat und das Inzestverbot in “The European”

Gordian Ezazi

Gordian Ezazi untersucht in seinem Dissertationsprojekt den Deutschen Ethikrat.

In den vergangen Wochen sorgte der Ethikrat mit seiner Empfehlung zur Aufhebung des Inzestverbotes für medialen und politischen Wirbel. Gordian Ezazi, Promotionsstudent am Lehrstuhl für Ethik und Politikmanagement an der NRW School of Governance, erforscht den Deutschen Ethikrat, dessen Arbeitsweise und sein Wirken in politischen Entscheidungsprozessen.

Aktuell greift Ezazi in einem Beitrag im Debatten-Magazin “The European” das gespaltene Votum des Ethikrates zum Inzestverbot auf und ordnet die Reaktionen aus der Politik zu dem Votum ein. Der Beitrag mit dem Titel “Keine Wahrheit, aber Ideologie” ist online verfügbar. Ein weiterer Beitrag zu dem Thema ist kürzlich auf  regierungsforschung.de erschienen.

Sonderband der ZPol zu „Ethik und Politikmanagement“ erschienen

ZPOlSonderband2013

Der ZPol-Sonderband “Ethik und Politikmanagement” ist ab sofort bei Nomos verfügbar.

Passend zur heute beginnenden Buchmesse in Frankfurt am Main ist der neueste Sonderband der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) mit dem Titel „Ethik und Politikmanagement“ erschienen.

Skandale, Plagiatsaffären, digitale Überwachung, Klimawandel, Energiewende oder die aktuell geführten Debatten über die Sterbehilfe und das Inzestverbot – Fragen zum Verhältnis von Ethik und Politik drängen in den politischen Vordergrund. Aus der Perspektive des Politikmanagements geraten dabei unterschiedliche Aspekte in den Blick der Demokratieforschung: (mehr …)

Tagung zur Europawahl: Immer noch nur zweite Wahl?

IMG_9631

Rund 40 ForscherInnen nahmen an der Autorenkonferenz am 18. September in Duisburg teil.

Am 18. September 2014 kamen am Campus Duisburg auf Einladung des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Europäische Integration und Europapolitik von Prof. Dr. Michael Kaeding und der NRW School of Governance rund vierzig Politik- und Europawissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus Deutschland, Europa und den USA zusammen, um intensiv verschiedene Aspekte der Europawahl 2014 zu diskutieren.

Die Forschung stuft Europawahlen bislang als Wahlen zweiter Ordnung ein: Wählerinnen und Wählern messen diesen weniger Relevanz zu, weswegen etwa die Wahlbeteiligung niedriger ausfällt. Vor der Wahl 2014 gab es allerdings einige Besonderheiten: (mehr …)

Mercator Research Fellowship an der NRW School of Governance – AUSSCHREIBUNG 2015 / Mercator Research Fellowship at the NRW School of Governance (Duisburg, Germany) – CALL FOR FELLOWS 2015

Karin L. Johnston

Karin L. Johnston war 2014 Mercator Research Fellow an der NRW School of Governance.

Stiftung-Mercator (Logo)Die NRW School of Governance und die Stiftung Mercator vergeben zwischen 2013 und 2016 Mercator Research Fellowships zur Intensivierung des internationalen Wissenschaftleraustauschs | Between 2013 and 2016, the NRW School of Governance (University of Duisburg-Essen) and the Mercator Foundation (Stiftung Mercator) are granting multiple Mercator Research Fellowships with the aim of intensifying the international exchange of scientists (please scroll down for the Call for Fellows in english language).

Das Mercator Research Fellowship-Programm gibt promovierten Gastwissenschaftlern mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund die Gelegenheit, an der NRW School of Governance (Institut für Politikwissenschaft, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen) zu forschen und sich darüber hinaus in die Aktivitäten der School und des Instituts einzubringen. Der Zeitraum des Aufenthalts soll drei bis sechs Monate betragen. (mehr …)

Pressemitteilung: Günter Verheugen übernimmt Gastprofessur der Stiftung Mercator

Günther Verheugen übernimmt die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen im WS 14/15

Günther Verheugen übernimmt die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen im WS 14/15

Stiftung-Mercator (Logo)Wer könnte die Brüsseler Politik besser erklären als ein Vizepräsident der Europäischen Kommission? Das war Günter Verheugen lange Jahre. Bis 2010 kümmerte er sich als EU-Kommissar um die Industriepolitik, die Osterweiterung trieb er zuvor maßgeblich voran.

Im kommenden Wintersemester übernimmt er die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen (UDE). Diese wird seit 2008 von der Stiftung Mercator an ausgewiesene Kenner der politischen Praxis verliehen. (mehr …)

Tagungsrückblick: „Big Data? New Data“ der DVPW-Sektion Methoden

Prof. Dr. Andreas Blätte spezifiziert den Aufbau des von ihm entwickelten PolMine-Plenarprotokollkorpus

Prof. Dr. Andreas Blätte spezifiziert den Aufbau des von ihm entwickelten PolMine-Plenarprotokollkorpus

Am 23. und 24. Mai tagten die Mitglieder der Sektion Methoden der DVPW in den Räumlichkeiten der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen.

Die Jahrestagung fand unter dem Titel „Big Data? New Data!“ statt und lockte zahlreiche Wissenschaftler, Studierende und Interessierte mit spannenden und relevanten Vorträgen nach Duisburg. Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie nun hier: Tagungsbericht: Jahrestagung der Sektion Methoden der Politikwissenschaft der DVPW „Big Data? New Data!“ (PDF-Datei) (mehr …)

“Man muss Alternativen inhaltlicher Art anbieten, so kann man auch Wähler zurückgewinnen” – Prof. Korte im mo:ma-Interview

Korte mo:ma Landtagswahl Thüringen/BrandenburgDie  beiden letzten Landtagswahlen im Jahr 2014 – in Thüringen und Brandenburg – fanden gestern Abend statt. In gewohnter Manier kommentierte und analysierte Prof. Karl-Rudolf Korte dabei die Wahlergebnisse aus dem ZDF-Wahlstudio in Potsdam.

Korte war außerdem am heutigen Montag (15.09) zu Gast im ZDF-Morgenmagazin und wurde von Moderator Mitri Sirin zu den Ergebnissen der beiden Landtagswahlen interviewt. Das vollständige Interview mit Professor Korte finden Sie online in der ZDF-Mediathek.

Das Politikmanagement einer modernen Opposition – Neuer Beitrag von Prof. Korte in der aktuellen APUZ

APuZ - ParlamentarismusAm 15.September 2014 ist die neue Ausgabe der APUZ (“Aus Politik und Zeitgeschichte”) der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen. Das Thema des aktuellen Hefts 38–39/2014 lautet „Parlamentarismus“. Darin enthalten: ein Aufsatz von Prof. Karl-Rudolf Korte mit dem Titel „Über das Politikmanagement einer modernen Opposition“.

Korte geht in seinem Beitrag auf das Opponieren unter den erschwerten Bedingungen einer Großen Koalition ein, zeigt aber auch die Oppositionspotenziale im Schatten der Großen Koalition auf: Moderne Opposition hat auch in Zeiten einer Großen Koalition Chancen – parlamentarisch und außerparlamentarisch. Man muss allerdings das Terrain neu vermessen. Und es setzt ein Bewusstsein für neue Stile, Techniken und Instrumente des Opponierens voraus. Die neue Ausgabe der APUZ zum Thema „Parlamentarismus“ ist ab sofort online verfügbar und kann auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

„Tillich plus“ stand zur Wahl – Analysen zur Landtagswahl in Sachsen von Karl-Rudolf Korte für heute.de und politik & kommunikation

Portrait Karl-Rudolf Korte

“Tillich plus”? – Karl-Rudolf Korte schreibt u.a. auf heute.de über die Koalitionspartnersuche nach der Sachsenwahl

Das Wahljahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu. Bevor in knapp zwei Wochen, am 14. September, die Landtage von Brandenburg und Thüringen gewählt werden, waren am vergangenen Sonntag alle Augen auf die Wahl des 6. Sächsischen Landtags gerichtet.

Professor Korte analysiert in einem Kommentar auf heute.de und in einem Interview mit p&k zentrale Fragen zur Wahl. So äußerte sich Korte z.B. auf heute.de über die Wahlbeteiligung, welche erschreckend niedrig ausfiel. Korte begründet die mangelnde Beteiligung der Wähler nicht nur mit dem Wahltermin, welcher auf den letzten Feriensonntag fiel.Vielmehr sieht er auch Gründe im fehlenden Wechselklima, das durch die starke Ausgangsposition Tillichs ausblieb. (mehr …)

Neuerscheinung: Die FDP – Prozesse innerparteilicher Führung 2000-2012

Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl 2013 ist die FDP erstmalig nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten. Aber wie führte Guido Westerwelle die Liberalen in die Bundesregierung 2009? Und wie kam es zu dem einmaligen Absturz nur vier Jahre später?

Antworten auf diese Fragen liefert die Parteistudie durch eine systematische Analyse der innerparteilichen Machtstrukturen der FDP. Durch einen mikropolitischen Fokus auf die Interaktionen der Parteiführung mit den unterschiedlichen Gruppen an Parteimitgliedern werden die internen Entscheidungsprozesse der Liberalen als Oppositions- (2000 bis 2009) und Regierungspartei (2009 bis 2013) untersucht. Dabei wird nicht nur eine grundlegende Untersuchung der Organisationsstruktur der liberalen Partei vorgenommen, sondern es werden auch konkrete Entscheidungsprozesse für den Zeitraum 2000 bis 2012 vergleichend analysiert.

Treibel Die FDPJan Treibel

Die FDP
Prozesse innerparteilicher Führung 2000-2012

Nomos Verlag, 2014,
ISBN 978-3-8329-5386-7
283 Seiten, 22, 90 €

Erschienen in der Reihe:
Die politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland herausgegeben von Karl-Rudolf Korte

Die Monographie erscheint als vierter Teil in der von Univ.-Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte beim Nomos-Verlag herausgegebenen Schriftenreihe „Die politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland“. Im Zentrum der Reihe stehen für jede der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien die Innenansichten der Macht: (mehr …)