Politikmanagement M.A.

master_jahrgang-2016_politikmanagement

Der aktuelle Master-Jahrgang 2016

Der Master Studiengang „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ wird vom Institut für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen angeboten. Vermittelt werden Organisations-, Kommunikations- und Steuerungstechniken sowie Kernkompetenzen zur Problemanalyse und Problemlösung.

Bewerbungen auf einen Studienplatz im Master-Studiengang Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung für den Studienbeginn zum Wintersemester 2017/2018 werden nach Registrierung in
einem voraussichtlich ab Ende Mai / Anfang Juni 2017 verfügbaren
Online-Bewerbungsportal beim Sachgebiet Einschreibungs- und
Prüfungswesen möglich sein. Anschließend endet die Bewerbungsfrist am
15. Juli 2017.

 

Studieninhalte

Nachwuchsführungskräfte werden auf zentrale Aufgaben in ihrem Berufsleben vorbereitet:

  1. Entscheidungsanalyse: Studierende müssen darauf vorbereitet werden, Entscheidungen vorzubereiten und zu fällen. Sie sollten Techniken erlernen, mit denen ungewisse, riskante Entscheidungssituationen bei hohem Entscheidungsdruck durchdacht werden können.
  2. Verhandlungsführung: Studierende werden im Beruf Entscheidungen oft nicht alleine treffen, sondern müssen mit anderen Akteuren arbeiten – mal in kontroversen, mal in adversen Konstellationen. Interaktive Entscheidungsformen und Verhandlungen sind daher zu lernen.
  3. Repräsentantion: Studierende sollen in der Lage sein, Kosten und Nutzen politischer Entscheidungen abzuwägen und dabei Kriterien wie Führungsanspruch und demokratische Legitimität zu berücksichtigen.
  4. Politisch-strategisches Handeln: Neben der Lösung von Sachproblemen zählen in der Politik auch Durchsetzbarkeit und Kommunizierbarkeit politischer Entscheidungen. Studierende sollen daher beide Dimensionen – die Politikherstellung („Entscheidungspolitik“) und die Politikvermittlung („Darstellungspolitik“) – erfassen und anwenden lernen.
  5. Implementationsgestaltung: Die Studierenden sollen die strukturellen, prozeduralen und partizipativen Muster der Durchführung öffentlicher Aufgaben kennen und Möglichkeiten der (Um)Gestaltung lernen.

Neue Perspektiven durch Qualifizierung

Vermittelt werden Schlüsselqualifikationen für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Politik, Verbänden, Unternehmen und Verwaltung. Exzellenzbildung ist dabei das Leitbild – angewandte Politikforschung der Ansatz der NRW School of Governance.

Im Zentrum des Curriculums des Masterprogramms stehen die analytische Durchdringung der Anforderungen des europäischen Mehrebenensystems, die Charakteristika des Verwaltungshandelns, die Imperative politischer Kommunikation und die Techniken politischer Führung.

Studierende gewinnen ein Verständnis für das „Vermittlungsdreieck“ aus politischer Steuerung, öffentlicher Kommunikation und Machtsicherung. Zusammen mit dem prozeduralen Charakter politischer Entscheidungsabläufe bildet dieses Dreieck das theoretische Fundament und den Markenkern der Ausbildung an der NRW School of Governance.

Theoretische und praktische Kenntnisse dieses Zusammenspiels sind in Führungspositionen in der Politik und im öffentlichen Sektor essentiell.

Kostenphilosophie

Als Institution mit wissenschaftlichem Leitbild und gesellschaftlichem Bildungsauftrag gewährleistet die NRW School of Governance ein exzellentes Ausbildungs- und Lehrangebot ohne die Erhebung gesonderter Studiengebühren.

Somit entstehen Studierenden an der NRW School of Governance keinerlei Kosten, welche über die von den meisten Universitäten des Landes NRW allgemein erhobenen Studien- und Semesterbeiträge hinausgehen.

Ansprechpartner


Jürgen BäumerDipl. Soz.-Wiss. Jürgen Bäumer

Studiengangsmanagement & Fachstudienberatung
Tel.: +49 (0) 203/379 – 1664
Mail: juergen.baeumer@uni-due.de

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