Jan Dinter und Kristina Weissenbach: „Das TV-Duell im Bundestagswahlkampf 2017“ In: Einsichten + Perspektiven (3/2017)

Titel „Einsichten + Perspektiven“ 3/2017

„Das TV-Duell im Bundestagswahlkampf 2017. Stellenwert und Wirkungspotential eines Medienereignisses zum Höhepunkt des Wahlkampfes.“ Unter diesem Titel analysieren Dinter und Weissenbach in der aktuellen Ausgabe (3/2017) der Zeitschrift „Einsichten + Perspektiven, Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte“ die Rolle des Fernsehformats TV-Duell im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017. 

„Drei Wochen vor der Bundestagswahl, am 3. September 2017, trafen die Spitzenkandidaten der beiden großen Parteien CDU und SPD im TV-Duell aufeinander, um die zentralen Themen des Bundestagswahlkampfes 2017 in 90 Minuten live vor laufenden Kameras zu diskutieren. Die ARD, RTL, SAT.1 und das ZDF stellten mit Sandra Maischberger, Peter Kloeppel, Claus Strunz und Maybrit Illner einerseits die Moderatoren für das Diskussionsformat, zum anderen übertrugen alle vier Sender das Duell. In der Reihe vieler anderer Fernsehformate, die entweder die Spitzenkandidaten der kleinen Parteien um „Platz drei“ debattieren ließen oder Angela Merkel (CDU) und Martin Schulz (SPD) getrennt voneinander mit Publikumsfragen konfrontierten (z.B. die „Wahlarena“ in der ARD oder „Klartext, Frau Merkel“, „Klartext, Herr Schulz“ im ZDF), war das TV-Duell des 3. September das einzige Format, in dem Angela Merkel und Martin Schulz direkt aufeinander trafen, und damit – bei einer Zuschauerzahl von 16,11 Millionen – Höhepunkt des Wahlkampfes zum 19. Deutschen Bundestag.“ (Auszug aus dem Beitrag, S. 33)

Die Zeitschrift wird von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit herausgegeben. Das aktuelle Heft kann hier bestellt oder heruntergeladen werden.

Der Beitrag erscheint in einer Artikelserie zur Bundestagswahl 2017:
In der vorherigen Ausgabe 2/2017: „Bunte Koalitionsrepublik Deutschland“ von Niko Switek.
In der nächsten Ausgabe 4/2017: „Wahlnachlese 2017: einflussreiche Medien – neue Partei – schwierige Koalitionsbildung“ von Jan Dinter, Stefan Haußner, Niko Switek und Kristina Weissenbach.

Teile diesen Inhalt: