Günter Verheugen kommt – Aufruf zur EU-Reform

Günther Verheugen übernimmt die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen im WS 14/15

Günther Verheugen wird am 03. Februar 2015 in Duisburg zum Thema „Die Zukunft der europäischen Integration – Aufruf zur Reform“ sprechen.

Wer könnte die Brüsseler Politik besser erklären als ein Vizepräsident der Europäischen Kommission? Das war Günter Verheugen lange Jahre. Bis 2010 kümmerte er sich als EU-Kommissar um die Industriepolitik, die Osterweiterung trieb er zuvor maßgeblich voran.

Am 3. Februar kommt er für einen öffentlichen Vortrag an die Universität Duisburg-Essen (UDE) und spricht zum Thema „Die Zukunft der europäischen Integration – Aufruf zur Reform“. Als Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance beleuchtet er den Reformbedarf der EU und die Zukunft der europäischen Integration.

Wann: Beginn: 16 Uhr | Wo: Uni-Campus Duisburg, Lotharstraße 53, Raum LS 105 | Eine Anmeldung ist erforderlich: Bitte melden Sie sich an bei Frau Dagmar Bäcker (dagmar.baecker@uni-due.de).

„Verheugen als ausgewiesenen Kenner der europäischen Politik an der NRW School of Governance begrüßen zu dürfen, ist ein großer Gewinn für uns“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Der ehemalige Spitzenpolitiker diskutierte bereits mit UDE-Studierenden und Doktoranden über die Entscheidungsprozesse in der EU.

Günter Verheugen ist Politik- und Geschichtswissenschaftler und war zunächst in der FDP aktiv. 1982 wechselte er zur SPD und bekleidete verschiedene Führungsämter. 1999 geht er als EU-Kommissar nach Brüssel und managt die Osterweiterung der Gemeinschaft, im Zuge derer im Mai 2004 zehn Staaten beitreten. Bis 2010 war er für Industriepolitik zuständig und zugleich Vizepräsident der Europäischen Kommission. Derzeit gibt Günter Verheugen sein Wissen Studierenden der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder weiter – als Honorarprofessor für Europäisches Regieren.

Die offizielle Pressemitteilung der Pressestelle der Universität Duisburg-Essen finden Sie hier 

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