Neue Ausgabe (Heft 3 / 2014) der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) erschienen. Schwerpunkt: Wie viel Medien-Öffentlichkeit verträgt die Demokratie?

ZPol_3_2014_Umschlag

Das Forum der aktuellen Ausgabe (3/2014) der ZPol widmet sich dem spannenden Thema: „Wie viel Medien-Öffentlichkeit verträgt die Demokratie? „

Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) ist ab sofort erhältlich.

Darin:

-”Aufsätze” von Heiner Meulemann; Dominic Nyhuis; Moritz Küpper.

-”Forum” mit dem Schwerpunkt: “Wie viel Medien-Öffentlichkeit verträgt die Demokratie?” mit Essays von Otfried Jarren; Ulrich Sarcinelli; Kai Hafez.

-”Literaturbericht” von Achim Lang und Jale Tosun.

-”Lehre und Forschung” mit einem Beitrag von Anja Besand.

Eine Pressemitteilung zum Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Politikwissenschaft sowie weitere Informationen zum Inhalt des aktuellen Heftes finden Sie unten stehend. 

 


Pressemitteilung der NRW School of Governance / Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol): Medien erfüllen trotz Turbulenzen ihren demokratischen Auftrag.

Duisburg, den 13. Januar 2015

Klicken Sie auf das Bild um sich die Pressemitteilung im PDF-Format anzeigen zu lassen.

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Ob Medienverdrossenheit, Zeitungssterben, Boulevardisierung, „Kampagnenjournalismus“, restriktive Mediengesetze oder Zensur: um die Medien scheint es nicht gut bestellt zu sein. Die einst so selbstbewusste Medienbranche scheint die allgemeine Krisendiagnose selbst zu teilen und allmählich den Glauben an sich und ihr Potenzial als „vierte Gewalt“ zu verlieren. Können Medien unter diesen Vorzeichen ihrem demokratischen Auftrag überhaupt noch gerecht werden? Sie können und sie tun es, so das Votum renommierter Politikwissenschaftler, die im Rahmen einer neuen Publikation der NRW School of Governance der Universität Duisburg-Essen (UDE) ihre Forschungsergebnisse präsentieren.

Die Wissenschaftler wollten wissen, wie es generell um die Medien derzeit bestellt ist und wie viel Medien-Öffentlichkeit Demokratien vertragen. Das Ergebnis: In den vergangenen Jahrzehnten hat ein rasanter und nachhaltiger Wandel von Medien und Öffentlichkeit stattgefunden, auf den die Medien selbst vielfach noch keine Antwort gefunden haben. Vielmehr befinden sie sich in einem dauerhaften Such- und Anpassungsprozess an die neuen Gegebenheiten – mit enormen Auswirkungen auf die Wahrnehmung ihrer demokratischen Kernaufgaben.

„Die Studien zeigen, dass eine intakte, heterogene und freie Medien-Öffentlichkeit für Demokratien essenziell ist und bleibt“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Er ist der geschäftsführende Herausgeber der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol), in der die Ergebnisse präsentiert werden.

Hinsichtlich Qualität und Breite des Medienangebotes sind es in der Bundesrepublik vor allem die überregionalen Tages- und Wochenzeitungen, die trotz des großen Drucks noch immer die hohen Ansprüche, die die demokratische Gesellschaft an sie stellt, erfüllen. „Insofern steht der deutsche Medienmarkt im internationalen Vergleich noch immer sehr gut da. Folglich bleibt die Medien-Öffentlichkeit ein zentraler Pfeiler der Demokratie in Deutschland“, zeigt sich Korte auch für die Zukunft optimistisch.

Mehr zu diesem Thema: Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol), Ausgabe 3/2014

www.zpol.nomos.de | www.nrwschool.de

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format

Kontakt und weitere Informationen zur Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol)

Dr. Ray Hebestreit (Chefredakteur ZPol)

Tel.: 0203 / 379 – 4106
Mail: zpol@nomos.de
www.zpol.nomos.de
www.nrwschool.de


Der Inhalt der ZPol-Ausgabe 3 / 2014

Aufsätze

Heiner Meulemann
Von Wertansprüchen an die Politik zur Anerkennung von Sachzwängen
Die Entwicklung politischer Werteinstellungen bei ehemaligen Gymnasiasten im 16., 30., 43. und 56. Lebensjahr zwischen 1969 und 2010 (Open Access)

Dominic Nyhuis
Mehr Stimmen gleich bessere demokratische Qualität?
Negative Effekte der Komplexität des Wahlrechts auf die Zusammensetzung der Wählerschaft

Moritz Küpper
Schattenkabinette in Deutschland. Entwicklungen und Strategien bei den Bundestagswahlen von 1949 bis 2013

Schwerpunktthema im Forum: “Wie viel Medien-Öffentlichkeit verträgt die Demokratie?“

Otfried Jarren
Erfüllen die Medien heute einen demokratischen Auftrag?
Wie sich der Medienwandel auf Gesellschaft und Demokratie auswirkt

Ulrich Sarcinelli
Von der Bewirtschaftung der Aufmerksamkeit zur simulativen Demokratie?

Kai Hafez
Macht und Ohnmacht der Medien in Demokratisierungsprozessen: Lehren aus dem „Arabischen Frühling“

Literaturbericht

Achim Lang und Jale Tosun
Policy Integration und verwandte Ansätze: Möglichkeiten der Theorieintegration

Lehre und Forschung

Anja Besand
Gefühle über Gefühle. Zum Verhältnis von Emotionalität und Rationalität in der politischen Bildung

 

Weitere Informationen und Abstracts zu den Beiträgen finden Sie auf der Homepage der ZPol

Ansprechpartner

Ray HebestreitDr. Ray Hebestreit

Chefredakteur der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol)
Tel.:+49 (0) 203/379 – 4106
Mail: ray.hebestreit@uni-due.de

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