„Integration“ und „Integrationspolitik“: Um wen und um was geht es überhaupt?

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Blätte, Juniorprofessor für Politikwissenschaft der Stiftung Zukunft NRW an der NRW School of Governance. Das Wort Integration ist in aller Munde. Trotzdem: „Integration“ bleibt als Begriff politisch zugleich umstritten und doch in seiner Bedeutung seltsam flüchtig. Angesichts der Fülle von Integrationsgipfeln, Integrationsministerien und –Ministern, Integrationsgesetzen und Integrationspreisen, ging Prof. Dr. Andreas Blätte in seinem Vortrag zum Thema „Integration und Integrationspolitik: Um wen und um was geht es überhaupt?“, im Rahmen der diesjährigen SPRING SCHOOL, der Thematik statistisch auf den Grund.

20120305_inegration_blaetteMit Hilfe der Auswertung aller Plenardebatten des Bundestages und der Landtage seit 2000 beantwortete der Vortag die Frage, an wen sich Integrationspolitik überhaupt richtet. „Ausländer“, „Muslime“, „Migrantinnen und Migranten“, „Menschen mit Migrationshintergrund“, „Zuwanderer“, „Einwanderer“, „Einwanderungsgesellschaft“, “Spätaussiedler“ – Prof. Blätte identifizierte die Konjunkturen von Zielgruppenkonstruktionen im Zeitverlauf. Der Vortag endete mit der Frage, ob das Konzept der Inklusion zukunftsfähiger sei als Integration.

Video-Zusammenfassung des Vortrags

Wir bedanken uns herzlich bei der Stiftung Zukunft NRW für die große Unterstützung. Die Stiftung Zukunft NRW unterstützt innovative Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung.

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