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Behind the Scenes: Die Vorbereitung des Welker Demokratielabors „Desinformation“

Desinformation stellt eine ernsthafte Bedrohung für demokratische Gesellschaften dar. Durch gezielte Falschinformationen und verzerrte Inhalte wird die informierte Meinungsbildung untergraben – eine zentrale Voraussetzung demokratischer Entscheidungsprozesse. Vertrauen in Medien und politische Institutionen kann dadurch nachhaltig geschwächt werden. Vor diesem Hintergrund organisiert die NRW School gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung im Rahmen der Taskforce „Praktisches Politikmanagement“ ein Demokratielabor zum Thema Desinformation.

Im Wintersemester vermittelten Dr. Hans-Jürgen Frieß (IPSOS) und Dr. Kristina Weissenbach den Studierenden theoretische, methodische und praktische Grundlagen von Demokratielaboren: von Citizen Science über die Konzeption co-kreativer Designs und Zielgruppenrekrutierung bis hin zu Moderation, Datenanalyse und dem Transfer von Ergebnissen in anwendungsorientierte Lösungsinstrumente.

Das Demokratielabor verfolgt einen co-kreativen Ansatz, um Desinformation mehrdimensional zu erfassen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, die Akteur:innen aus Politik, Verwaltung, Medien, Bildung und Zivilgesellschaft sowie Bürger:innen dabei unterstützen, Desinformation zu erkennen, ihre Wirkungen einzuordnen und konstruktiv damit umzugehen.