
Warum werden unterschiedliche Arten des politischen Auftretens und Kommunizierens von Bürger und Medien so verschieden wahrgenommen? Mit Politikstilen, ihrer medialen Deutung und der Bedeutung von Emotionen und Symbolen für politische Repräsentation und Demokratievertrauen beschäftigen sich Aryan Shooshtari, Ole Meinefeld und Prof. Dr. Kristina Weissenbach in ihrer gemeinsamen Studie „Politikstile – Wie Medien sie deuten und warum Emotionen und Symbole das Demokratievertrauen beeinflussen“.
Im Rahmen der Hamburger Tage der Demokratie stellten die Forschenden im September zentrale Ergebnisse ihrer Studie vor. Im Anschluss wurden diese in einer Paneldiskussion mit Perspektiven aus Politik und Journalismus zusammengebracht.
Über Politikstile und politische Kommunikation in Hamburg diskutierte Prof. Dr. Kristina Weissenbach von der NRW School of Governance mit Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, sowie Florian Zinnecker von DIE ZEIT.
Moderiert wurde die Diskussion von Kristina Läsker. Auch das Publikum im vollbesetzten betahaus am Gänsemarkt beteiligte sich intensiv an der Debatte. So entstand ein Austausch zwischen Wissenschaft, politischer Praxis, Journalismus und Öffentlichkeit darüber, wie Politikstile entstehen, wie sie vermittelt und wahrgenommen werden und welche Bedeutung sie für politische Repräsentation haben können.
Ein herzlicher Dank gilt der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg und der Heinrich-Böll-Stiftung für die Organisation der Veranstaltung.

