
Ein erfolgreicher Abschluss des Wintersemesters gelang den Studierenden des MAPM mit dem „Disinformation Day“, der am 26. Januar an der NRW School of Governance und in Kooperation mit der Welker Stiftung stattfinden konnte.Zusammen mit Akteuren aus Politik, Medien und Wissenschaft sowie Teilnehmenden aus der Zivilgesellschaft wurden in Demokratielaboren die Ursachen und Wirkmechanismen von Desinformation beleuchtet und Gegenstrategien diskutiert.
Als Coaches begleiteten Sandra Schumacher, Co-Fraktionsvorsitzende der Essener Grünen, Tobias Strauß vom WDR, der Polit-Influencer Simon David Dressler sowie Prof. Dr. Johannes Breuer und Aryan Shooshtrai vom Center for Advanced Internet Studies und Janna Schumann aus dem Projekt „Politik geht an die Schulen“ die einzelnen Demokratielabore.





Am Ende der Veranstaltung wurde deutlich, dass vor allem persönliche Begegnungen dabei helfen, durch Desinformation bestärkte Vorurteile abzubauen. Denn: Desinformation wirkt, weil sie gezielt Emotionen wie Wut oder Angst anspricht und bereits bestehende Unsicherheiten bestätigt. Werden jedoch Räume geschaffen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen und sich austauschen, lädt dies zu einem Perspektivwechsel ein. Auch soziale Ungleichheit scheint eine Rolle zu spielen: Wenn Menschen ihre wirtschaftliche Existenz bedroht sehen, sind sie anfälliger für Narrative, die diese Sorgen aufgreifen und bestätigen.
Um diesen Problemen zu begegnen, braucht es vor allem eins: Bildung. Sie ermöglicht es, dass Menschen Aussagen im Internet kritisch hinterfragen, Quellen einordnen können und falsche Darstellungen auf Basis des eigenen Wissens erkennen können.

