
Gesellschaftlicher Wandel, Vertrauen und Polarisierung im Fokus – NRW School of Governance organisiert Jahrestagung der Sektion Vergleichende Politikwissenschaft.
Am 27. und 28. März 2025 fand an der Universität des Saarlandes die Jahrestagung der Sektion Vergleichende Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) statt – organisiert in Kooperation zwischen der Universität des Saarlandes und der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen.
Unter dem Titel „Citizen’s Trust and Societal Polarization in Times of Transformation. Comparative Perspectives from Different World Regions“ diskutierten Wissenschaftler:innen aus dem In- und Ausland aktuelle Herausforderungen für Demokratien weltweit. In über 20 Panels wurden unter anderem Fragen zu politischem Vertrauen, populistischen Einstellungen, Geschlechterkonflikten, Migration, Umweltpolitik und neuen methodischen Ansätzen in der Vergleichenden Politikwissenschaft aufgegriffen.
Ein besonderer Programmpunkt war das Praxisgespräch mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, das von Dr. Kristina Weissenbach (NRW School of Governance) moderiert wurde. In ihrer Keynote und dem anschließenden Gespräch sprach Rehlinger über Bürger:innenwünsche nach Wandel, die Rolle politischer Kommunikation in Zeiten der Polarisierung und über ihre Erfahrungen aus Werkstattgesprächen im Land. Ihr zentrales Fazit: „Durchs Land fahren und mit den Menschen sprechen“ – der direkte Austausch sei der wichtigste Schlüssel zum Vertrauensaufbau. Gleichzeitig sprach sie auch offen darüber, wo Vertrauen verloren geht und welche politischen Konsequenzen das haben kann.
Die NRW School of Governance bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Mitwirkenden und Kooperationspartner:innen für eine erkenntnisreiche, engagierte und perspektivenreiche Tagung.

