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Feierliche Verabschiedung von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte

In einer feierlichen und sehr persönlichen Veranstaltung wurde am Freitag Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte an der Universität Duisburg-Essen offiziell verabschiedet. Zahlreiche Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen sowie ehemalige Studierende würdigten sein langjähriges Wirken.

Prof. Dr. Korte hat die Politikwissenschaft über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt und prägt sie auch weiterhin – mit seiner unverwechselbaren Art, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, mit seinem wissenschaftlichen Weitblick und mit seiner Fähigkeit, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Seine Arbeit hat das politische Denken, das öffentliche Verständnis und den wissenschaftlichen Diskurs entscheidend beeinflusst.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst brachte es in seiner Rede treffend auf den Punkt:
„Pointiert in der politischen Analyse, humorvoll und ein einprägsamer Wortschöpfer: So haben Menschen aus ganz Deutschland Professor Korte als Politikerklärer aus dem Ruhrgebiet über viele Jahre kennen und schätzen gelernt. Mit Begriffen wie Brombeer-Koalition oder Aufregungsdemokratie hat er die politische Analyse bereichert. Ich hoffe, er bleibt uns in dieser demokratisch wichtigen Rolle erhalten – vielleicht ja als ‚Politolyst‘, um es mit einer eigenen Wortschöpfung in seinem Sprachstil zu sagen. Sein Einsatz für das Ruhrgebiet als Hochschulstandort und für unsere starke parlamentarische Demokratie verdient größte Anerkennung.“

Die NRW School of Governance bedankt sich herzlich für sein außergewöhnliches Engagement und freut sich auf weitere gemeinsame Veranstaltungen – auch über den offiziellen Ruhestand hinaus.

Zu den Gästen der feierlichen Verabschiedung zählten Bundespräsident a.D. Christian Wulff, der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und des Landtags Nordrhein-Westfalen sowie die Oberbürgermeister der Städte Duisburg, Essen, Krefeld und Oberhausen. Auch die Rektorin der Universität sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an der Veranstaltung teil.