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Damian Tambini: The New Media Constitutionalism: Towards a Settlement for Democratic Media in the age of Platforms.

Damian Tambini: The New Media Constitutionalism: Towards a Settlement for Democratic Media in the age of Platforms.

Werden Wahlen heute im Internet entschieden? Wie groß ist der Einfluss von Online-Medien auf die Meinungsbildung und auf Wahlverhalten? Welche Chancen und Gefahren entstehen durch die zunehmende digitale Kommunikation für unsere Demokratie? Das und vieles mehr möchten wir diskutieren mit Damian Tambini. Nach seinem Vortrag von Dr. Tambini und einem Gespräch, moderiert von Dr. Kristina Weissenbach, haben Sie die Möglichkeit zur Diskussion und zum persönlichen Gespräch bei einem Get-Together an der NRW School of Governance. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Wissenschaftsforum zu Köln und Essen, Center for Advanced Internet Studies und der NRW School of Governance am Institut für Politikwissenschaft der UDE.

Um Anmeldung bis 20. Juni 2024 wird gebeten bei: wencke.rottlaender@uni-due.de*

Über Damian Tambini:

Wir freuen uns auf den Besuch des britischen Forschers Dr. Damian Tambini. Er ist ausgewiesener Experte für Medien in Demokratien, Medienpolitik, Plattformregulierung und öffentliche Kommunikation.

Damian Tambini ist „Distinguished Policy Fellow“ und Professor an der London School of Economics. Er hatte Gastprofessuren an der Central European University in Wien, an der Universität von Perugia in Italien. Zuvor war er Direktor des Programms für vergleichendes Medienrecht und -politik an der Universität Oxford.

Tambini arbeitete als Berater für die britische Regierung, die Europäische Kommission und den Europarat. Weitehin ist er Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Artikel über Medien, Regierungsführung und demokratische Kommunikation. Tambini engaierte sich  in den Beiräten zahlreicher zivilgesellschaftlicher Kampagnen tätig, darunter das Forum on Information and Democracy, der Digital Freedom Fund, die Open Rights Group und die Media Reform Coalition.

Auf der ganzen Welt hat der Aufstieg des Internets und der künstlichen Intelligenz die Institutionen der Medienverwaltung ausgehöhlt und zum Aufkommen von „Pseudomedien“ sowie zu einem Wiederaufleben der Besorgnis über Propaganda und Majoritarismus geführt. Dieser Vortrag untersucht das neue Paradigma der Technologie- und Medienregulierung, wie z.B. den EU Digital Services Act und den European Media Freedom Act, und reflektiert über die langfristigen Auswirkungen der Media Governance Reform auf demokratische Kommunikation, Legitimität und Vertrauen

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Uhrzeit:
13.00 – 15.00 Uhr

Ort:
Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg)
Institut für Politikwissenschaft
Lotharstr. 53 (Gebäude LS)
47057 Duisburg