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NRW School of Governance Universität Duisburg Essen
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Veranstaltungen 2008/2009

 
Veranstaltungen im Rahmen des Qualifizierungsangebots der NRW School of Governance:

Dezember 2009
Jahresendspurt für “Weiterbildung geht an die Schule”

Mit der Durchführung des dritten und letzten Moduls "Politik und Medien" im Franz Haniel Gymnasium in Duisburg, im Heinrich-Heine-Gymnasium Mettmann und dem Städtischen Gymnasium Kamp-Lintfort (u.a.) schließt das Qualifizierungsprogramm “Weiterbildung geht an die Schule” das erfolgreiche Kooperationsjahr 2009 ab.

In diesem zweiten Vertiefungsmodul erfuhren die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Medien für unsere Gesellschaft. So wurden eigene Sichtweisen formuliert und im Klassenverbund diskutiert. Schwerpunkt des Moduls ist das Sichtbarmachen des Verhältnisses von Politik und Medien. Hierfür werden die Bedeutung von Medien für die Öffentlichkeit, ihre Funktionen in einer demokratischen Gesellschaft und die Medienlandschaft der Bundesrepublik Deutschland dargestellt. Begleitet wird die Theorie von Beispielen aus der medialen Wirklichkeit sowie durch eine Praxisphase.


(Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Mettmann)

In dieser Praxisphase lernten die Schülerinnen und Schüler anhand der Simulation einer „Pressekonferenz“ das Wechselspiel und die gegenseitige Einflussnahme von Medien- und Politikakteuren kennen. Hier schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Politikern, Referenten und Journalisten. Für alle galt es, die Pressekonferenz mit Hilfe von Informationsmaterialien vorzubereiten. So erarbeitete das Schulministerium eine Stellungnahme, und die Journalisten entwickelten ihrem Medium und ihrer Klientel entsprechend Fragenkataloge. Im Anschluss an die durchweg interessanten und rhetorisch starken Pressekonferenzen wurden in den jeweiligen Arbeitsgruppen Headlines für die Zeitung, für eine Pressemitteilung oder kurze Ansagetexte für einen Nachrichtenbeitrag erarbeitet und in der Klasse vorgestellt. Mit Unterstützung des Experten, Dr. Moritz Ballensiefen (Pressereferent des NRW-Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie), wurden abschließend die Pressekonferenz und die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen reflektiert und diskutiert.

Das Dozenten-Team von „Weiterbildung geht an die Schule“ – Kristina Weissenbach, Melanie Diermann, Niko Switek, Julia-Verena Lerch und Dr. Jörg-Uwe Nieland – wünscht allen Klassen und ihren Lehrerinnen und Lehrern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

28. Mai 2009
Superwahljahr in Deutschland – Was ändert sich durch die Reform der Gemeindeordnung und des Kommunalwahlrechts in NRW?
Kooperation des WDR und der NRW School of Governance


Bürgermeisterinnen und Bürgermeister werden künftig per Relativer Mehrheitswahl gewählt, ihre Amtszeit wurde verlängert, Rats- und Bürgermeisterwahlen entkoppelt und ab 2014 werden Rats- und Europawahl voraussichtlich gemeinsam stattfinden.Am 17. Oktober 2007 ist das nordrhein-westfälische Gemeindeordnungs-Reformgesetz (GO-Reformgesetz) in Kraft getreten. In Zusammenhang damit stehen die Änderungen im nordrhein-westfälischen Kommunalwahlrecht: Mit Wirkung vom 17. Oktober 2007 und vom 16. Juli 2008 wurde das nordrhein-westfälische Kommunalwahlgesetz novelliert.


(v.l.: Sabine Scholt, WDR; Kristina Weissenbach und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, NRW School of Governance mit Dr. David Gehne, Universität Düsseldorf; Dr. David Gehne, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit Kristina Weissenbach)

Im gemeinsamen Workshop des WDR und der NRW School of Governance diskutierten Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Dr. David H. Gehne (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) mit den Journalistinnen und Journalisten der WDR Regionalstudios und Mitarbeitern der NRW School of Governance, welche Herausforderungen sich aufgrund der politischen Reformen für die politische (Wahlkampf-) Berichterstattung ergeben.


(v.l.: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte mit Dr. David Gehne; Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops)

In seinem Vortrag stellte Dr. David H. Gehne die These der „Baden-Württembergisierung des rechtlichen Rahmens in NRW“ zur Diskussion und lieferte empirische Ergebnisse des Vergleichs der Bürgermeisterwahlen 1999 und 2004. Welchen unmittelbaren Einfluss politische Veränderungen wie die Abschaffung der Sperrklausel, die Einführung der relativen Mehrheitswahl oder die (Ent-)Koppelung von Wahlen auf politische Berichterstattung haben können, wurde abschließend in Arbeitsgruppen untersucht und in einer Panel-Diskussion reflektiert.

Februar - Mai 2009
Fortsetzung des Qualifizierungsprogramms „Weiterbildung geht an die Schulen“

Fünf Schulen nahmen bereits am „Vertiefungsmodul 1: Politik und Regieren in Deutschland“ teil „Soll das Wahlalter in Deutschland gesenkt werden?“ – Diese Frage stellten sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Vertiefungsmoduls I „Politik und Regieren in Deutschland“ des Qualifizierungsprogramms der NRW School of Governance. Zusammen mit Melanie Diermann, Dozentin an der NRW School of Governance, und unter Einbezug von Experten aus dem Praxisfeld "Politik und Regieren in Deutschland" wurde die Verabschiedung eines Gesetzes im Deutschen Bundestag simuliert. Im Vordergrund stand hierbei ganz besonders die Debatte der einzelnen Akteure, Parteien und Fraktionen, die innerhalb des Gesetzgebungsprozesses maßgeblich beteiligt sind. 


Die Schülerinnen und Schüler schlüpften dazu in die Rolle von Bundestagsabgeordneten und Fraktionssprechern. Schnell wurde klar, dass es bei der Verabschiedung eines Gesetzes im Bundestag nicht nur um ein einfaches „pro“ oder „contra“ geht. Neben einem inhaltlichen Entwurf musste auch eine Mehrheit für diesen Entwurf gefunden werden. Das Aushandeln dieser Mehrheit stand im Zentrum der Simulation. Die Schülerinnen und Schüler erlebten auf diese Weise praxisnah und anschaulich den komplexen Prozess einer parlamentarischen Mehrheitsfindung auf Bundesebene, in welchem strategische Handlungskompetenz und eine Sensibilität für parteipolitische und individuelle Interessen genauso wichtig sind wie persönlicher Sachverstand und die Fähigkeit die eigene Meinung überzeugend zu kommunizieren. In abschließenden „Feedback-Runden“ und im Dialog mit Stefan Terhorst und Henning Becker, Mitarbeiter im Landtag NRW, wurden die Erlebnisse und Beobachtungen der Schülerinnen und Schüler dann resümierend herausgearbeitet und zusammengefasst. Realisiert wurde das von der NRW School of Governance ausgearbeitete Qualifizierungsprogramm „Weiterbildung geht an die Schulen“ durch die Unterstützung der Sparda Bank West und des ASG Bildungsforums. 


12. Januar 2009
Auftaktveranstaltung: „Parteien und Wahlen“

„Pro Jugend“, „Partei Jugendlicher Interessen“ oder „SECURO-Partei“ – so hießen die imaginären Parteien die die Schüler des Sozialwissenschaftskurses der 11.Jahrgangsstufe des Helmholtz-Gymnasiums in Essen im Basismodul „Parteien und Wahlen“ gründeten. Am 12.Januar 2009 startete damit das Qualifizierungsprogramm „Weiterbildung geht an die Schulen“ der NRW School of Governance in Kooperation mit der Sparda Bank West und dem ASG Bildungsforum. Wie wird eine Partei gegründet? Wann wird eine Partei zur Bundestagswahl zugelassen? Und welche Möglichkeiten gibt es für Jugendliche überhaupt, sich am politischen Prozess zu beteiligen? Unter der Leitung von Kristina Weissenbach standen diese Fragen im Zentrum des ersten von drei Qualifizierungsmodulen.


(v. l.: Daniel Zimmermann (PETO Partei) mit Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums; Frau Fels-Hinterwälder (Helmholtz-Gymnasium Essen) mit Herrn Udo Koch (Sparda Bank West); Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums)

Abgerundet wurde das Seminar durch das „Nachfragen beim Experten aus der Praxis“: Gründungsmitglied der Jugendlichen-Partei PETO, Daniel Zimmermann, stand in einer Diskussionsrunde für Rückfragen zur Gründung der Partei, zur innerparteilichen Willensbildung und zum Parteiprogramm zur Verfügung. Darüber hinaus gab er Einblicke in die alltägliche Parteiarbeit und die Herausforderung des Superwahljahres 2009. „Besonders gut und beeindruckend fand ich die Vorstellung von Daniel Zimmermann und seinen Erfahrungen“ – „Das Beispiel einer selbstgegründeten Partei war sehr interessant“ lobten die Schüler bei der abschließenden Evaluierung dementsprechend den praxisorientierten Ansatz des Basismoduls „Parteien und Wahlen“.

Pressebericht der Westdeutschen Zeitung (WZ) | Pressebericht der Rheinische Post (pdf)


18. - 23. Juni 2008
Qualifizierung geht an die Schulen: „Wir gründen eine Partei“


„Wir gründen eine Partei“ – unter diesem Motto setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Qualifizierungsmoduls „Parteien und Wahlen“ der NRW School of Governance, in Kooperation mit dem ASG Bildungsforum und dem Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf, mit dem Thema Partizipation durch Parteien und Wahlen auseinander. An bislang drei Düsseldorfer Schulen (hier abgebildet: Max Weber Berufskolleg) gründeten die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung der Dozenten der NRW School of Governance „imaginäre“ Parteien, verfassten ein Parteiprogramm, wählten ihren Vorstand und gaben ihrer Partei einen Namen. Die erarbeiteten Unterlagen wurden schließlich beim gespielten „Bundeswahlleiter“ zur Prüfung eingereicht.


(Bilder des Seminars; Gruppenbild: erste Reihe, vorne links: Peter Ruther, Max Weber Berufskolleg; zweite Reihe, v.l.: Daniel Zimmermann, PETO; Bernhard Eichholz, Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf; Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Max Weber Berufskolleg; Kristina Weissenbach, NRW School Governance)

Die Probleme und Erfahrungen bei der eigenen innerparteilichen Willensbildung sowie die Ergebnisse der Arbeitsgruppen diskutierten und reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend in einer Expertendiskussion: Wie läuft eine Parteigründung in der Realität ab? Wann wird eine Partei zur Wahl zugelassen? Welche Probleme, die in der Lebenswelt der Jugendlichen liegen, können Parteien überhaupt lösen und welche Möglichkeiten der politischen Partizipation gibt es für Jugendliche? Daniel Zimmermann, Gründungsmitglied der Monheimer Jugendpartei PETO, analysierte diese Fragen gemeinsam mit den Jugendlichen und gab praxisnahe Einblicke zu Erfolgen und Problemen bei der Parteiarbeit.



12.-13. Februar 2008
Qualifizierungsworkshop: Die Reform der Gemeindeordnung und des Kommunalwahlrechts in NRW

Welche Gesetze und Rechtsverordnungen werden wie durch die Reformen der Gemeindeordnung und des Kommunalwahlrechts in NRW verändert? Welche direkten Auswirkungen haben die Reformen auf die politische Berichterstattung von Journalisten und Redakteuren? Im ersten gemeinsamen Qualifizierungsworkshop der NRW School of Governance und der WAZ Mediengruppe am 12. und 13. Februar 2008 standen diese Fragen im Mittelpunkt. So erarbeiteten Dr. Julia Wollbrandt (Niederrheinische IHK) und Dr. David H. Gehne (Heinrich-Heine Universität Düsseldorf) den wissenschaftlichen Forschungsstand zum Thema Gemeindeordnung und Kommunalwahlrecht und diskutierten mit den Teilnehmern der Journalistenschule Ruhr sowie der NRW School of Governance die Auswirkungen der Reformmaßnahmen. 


(v. l.: Teilnehmer des Workshops; Dr. David H. Gehne)

In Arbeitsgruppen reflektierten die Volontäre und Redakteure den Prozess der eigenen Berichterstattung vor dem Hintergrund der veränderten politischen Rahmenbedingungen: Wie wirkt sich die Stärkung von direktdemokratischen Elementen auf kommunaler Ebene auf die politische Berichterstattung aus? Verändert sich das Medieninteresse in Folge der Entkoppelung der Rats- und Bürgermeisterwahlen und muss sich die politische (Wahlkampf-) Berichterstattung den neuen Zyklen anpassen? Wie verändern sich Wahlkampftaktiken vor dem Hintergrund der Abschaffung der Stichwahl der Bürgermeister? Welche Konsequenzen birgt dies für die Politikvermittlung? 


(v. l.: Karl-Rudolf Korte, Wissenschaftlicher Leiter der NRW School of Governance; Gabriele Bartelt-Kircher, Leiterin der Journalistenschule Ruhr, weitere Teilnehmer des Workshops)

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden abschließend in einem Panel mit Prof. Dr. Dr. Karl-Rudolf Korte (NRW School of Governance) und Dr. Winfried Kösters (Mitglied des Rates der Stadt Bergheim; Mitglied des Kreistages des Rhein-Erft-Kreis) diskutiert.

Lehre

Wintersemester 2010/2011

Haniel Master Course 

13. Juli 2010:

Küppersbusch diskutiert mit dem Haniel Master Course

WAZ Kolumne

18. Juni 2010:
Neue Formeln der Macht

Gastprofessur der Stiftung Mercator 



Informationen zur Gastprofessur für Stefan Aust

Taskforce NRW Landtagswahl

Podiumsdiskussion zu Herausforderungen des Fünfparteiensystem

20 Jahre Deutsche Einheit

Gastbeitrag von Prof Dr. Ton Nijhuis und weitere Informationen zum Themenschwerpunkt.

Wahlen in NRW 


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Ausgabe 02/2010

hammelsprung


"Wenigstens verdanken wir ihm den Tatort" - Der Förderalismus: Aktuelle Perspektiven

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