Strategische Kommunikation

In modernen Gesellschaften bedarf die Kommunikation und Vermittlung von Politik bestimmter Strategien und Methoden, um entsprechende Ziele und Intentionen zu transportieren. Die NRW School of Governance erforscht im Themenfeld „Strategische Kommunikation“ die Wirkung von verschiedenen Kommunikationsmitteln und den Einsatz von Medien für die Politikvermittlung.

Leitfragen

  •     Wie lassen sich wohlfahrtsstaatliche Reformen am Besten kommunizieren und wie versuchen Regierungen ihre Reformvorhaben zu vermitteln?
  •     Inwieweit prägen systemische und kulturelle Rahmenbedingungen Regierungshandeln und Regierungskommunikation?
  •     Welche Rollen spielen Visualisierung und Darstellungspolitik in der Politikvermittlung?

 

Projekte

Dr. rer. pol. Moritz Ballensiefen
Bilder machen Sieger – Sieger machen Bilder. Die Funktion von Pressefotos im Bundestagswahlkampf 2005

Im Rahmen des Evonik Promotionsprogramms verfasste Dr. Moritz Ballensiefen die Studie der NRW School of Governance „Bilder machen Sieger – Sieger machen Bilder. Die Funktion von Pressefotos im Bundestagswahlkampf 2005“.

Dr. rer. pol. Melanie Diermann
Regierungskommunikation im institutionellen Kontext moderner Demokratien – Eine modellorientierte vergleichende Analyse von Regierungskommunikation in sozialpolitischen Diskursen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden und den USA

Wäre Barack Obama auch in Schweden erfolgreich? Hätte Tony Blair auch als Regierungschef in Deutschland /New Deals/ mit Arbeitssuchenden durchsetzen können, während Gerhard Schröder als Bundeskanzler daran scheiterte? Die vorliegende Untersuchung verfolgt das Ziel zu klären, inwieweit Regierungskommunikation in sozialpolitischen Diskursen von dem jeweiligen institutionellen Kontext moderner Demokratien abhängt, vor dem sie geschieht. weiterlesen

 

Publikationen

Stefanie Delhees, Karl-Rudolf Korte, Florian Schartau, Niko Switek und Kristina Weissenbach
Wohlfahrtsstaatliche Reformkommunikation

Nomos Verlag, 2008.
ISBN 978-3-8329-3523-8
ca. 250 Seiten, broschiert, 29,00 €

Wie kommunizieren unsere europäischen Nachbarn politische Refor-men? Welche Lehren kann man für Deutschland daraus ziehen? Welche Rolle spielt die Volkspartei als wichtiger kommunikativer Akteur bei allen politischen Modernisierungen?

In einem Dreischritt werden zunächst aus der Analyse von Reformpolitik und Reformkommunikation in den europäischen Wohlfahrtsstaaten Schweden, Frankreich und Großbritannien Argumentationstypen entwickelt. Daran anschließend werden diese Argumentationstypen und die entwickelten kommunikativen Handlungsempfehlungen hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf Deutschland überprüft.

Im dritten Teil dieser Studie werden Zukunftsszenarien für den kommu-nikativen Multiplikator in Deutschland konstruiert: die Volkspartei. Der abschließend skizzierte Entwurf eines ‚Reformsensors‘ bündelt die Er-gebnisse der drei Schritte zu möglichen Handlungsempfehlungen.

Moritz Ballensiefen
Bilder machen Sieger – Sieger machen Bilder

Aus der Reihe: Studien der NRW School of Governance

VS-Verlag für Sozialwissenschaften, 2009.
ISBN 978-3-531-16488-5
ca. 350 Seiten, broschiert, 29,90 €

Im Rahmen des Evonik Promotionsprogramms verfasste Dr. Moritz Ballensiefen die Studie der NRW School of Governance „Bilder machen Sieger – Sieger machen Bilder. Die Funktion von Pressefotos im Bundestagswahlkampf 2005“.

Die Studie ging folgenden Fragen nach: Machen sich Journalisten selbst zu Wahlkampfhelfern? Kommentieren Sie mit ihrer Bilderauswahl das politische Geschehen anstatt zu informieren? Tageszeitungen haben längst auf die veränderte Informationsaufnahme ihrer Leser reagiert. Ohne Visualisierung keine Nachricht. Daraus hat sich eine journalistische Jagd auf möglichst spektakuläre und exklusive Bildmotive entwickelt. Moritz Ballensiefen geht im Medienwahlkampf 2005 inhaltsanalytisch auf Spurensuche nach journalistischen Darstellungsmustern.

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