Forscher der NRW School of Governance auf dem DVPW Kongress 2015

Vom 21. bis 25. September 2015 findet der 26. wissenschaftliche Kongress der DVPW (Deutsche Vereinigung für politische Wissenschaft) an der Universität Duisburg-Essen in Duisburg statt. Etwa 800 Politikwissenschaftler aus ganz Deutschland kommen zusammen, um sich über aktuelle Forschungsstände und eigene Forschungsergebnisse zum Thema „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ auszutauschen. Auch Forscher der NRW School of Governance sind vor Ort. Hier können Sie sich vorab über die Themen und Vorträge unseres Teams auf dem Kongress informieren:

DVPW Kongress 2015: „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit

Forscher der NRW School of Governance auf dem DVPW Kongress

Prof. Dr. Bieber und sein Team haben die mediale Begleitung des Kongresses übernommen und informieren vorab und während der Tagung in einem Kongress-Blog, auf Facebook und Twitter (#dvpw15) darüber, was sich vor und hinter den Kulissen abspielt.

DVPW Kongress 2015: „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit!“

dvpw_kongress_2015Angesichts von Zeiten von Internetkriminalität, Abhörskandalen und terroristischen Krisenherden widmet sich die DVPW 2015 den zentralen Themen Sicherheit und Freiheit und macht es sich zur Aufgabe, die Strukturen und Prozesse der „Ordnung von Freiheit“ angesichts sich verändernder Bedingungen der Gewährleistung von Sicherheit zu analysieren und zu reflektieren.

Nicht nur Politik und Gesellschaft müssen ihr Verhältnis zu Freiheit und Sicherheit einer andauernden Prüfung unterziehen, auch die akademische Gemeinschaft muss ihre Diskussionen und Analysen den wandelnden Bedingungen der legitimatorischen Paradigma anpassen. Insbesondere Sicherheit wird in der Öffentlichkeit oftmals als viel kritisiertes „Supergrundrecht“ gehandelt und andere politische Werten scheinen demgegenüber relativiert zu werden.

Umso wichtiger ist es, dass sich auch die politische Wissenschaft der Verschränkung und Vernetzung unterschiedlicher Sicherheitsdimensionen widmet und über die Bedingungen und die Bedeutung der Sicherheit in der heutigen wie auch zukünftigen Gesellschaft diskutiert. Im Zentrum steht insbesondere die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit und somit auch die Frage danach, wie eine „demokratische Sicherheit“ (Gisela Riescher), die sich ihrer freiheitsgefährdenden Potentiale bewusst ist, aussehen und ausgestaltete werden kann.

Eine Programmübersicht, ein detailliertes Kongressprogramm und weitere Informationen sind auf den Seiten der DVPW zu finden.

 

Forscher der NRW School of Governance auf dem DVPW Kongress

Auch Mitarbeiter des Forschungsteams der NRW School of Governance sind zahlreich auf dem DVPW Kongress vertreten:

  • Dienstag, 22.09.2015, 14-15.15 Uhr, LB 107 |  Fundamentalproblematiken unserer Zeit: Herausforderungen, Probleme und Strukturen des Regierens“ 

Dr. Martin Florack organisiert in Kooperation mit der Sektion „Regierungssystem und Regieren in der BRD“ das Panel „Fundamentalproblematiken unserer Zeit: Herausforderungen, Probleme und Strukturen des Regierens“. Zudem hält er mit Timo Grunden und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte einen Kurzvortrag zum Thema „Strukturmerkmale des Regierens heute“.


 

  • Mittwoch, 23.09.2015, 14-16.00 Uhr, LB 107 |“Der Deutsche Ethikrat in politischen Entscheidungsprozessen“

Gordian Ezazi

Sven Grundmann

Im Panel 3 zum Thema „Aktuelle Forschungsfragen zum Regieren in unsicheren Zeiten“ werden sich Gordian Ezazi und Sven Sebastian Grundmann mit einem Vortrag beteiligen. In diesem behandeln sie die Rolle des  deutschen Ethikrates in politischen Entscheidungsprozesssen.

 


  • Donnerstag, 24.09.2015, 11-12.30 Uhr, LA 034 | „Ordnung von Freiheit und Sicherheit im Netz: Ein Theorie-Praxis-Dialog“ 
  • Freitag, 25.09.2015, 14-16.00 Uhr, LA 034 | „Freiheit und Sicherheit im digitalen Raum – Akteure und Steuerungsmechanismen in vergleichbarer Perspektive“ 

Prof. Dr. Christoph Bieber

Prof. Dr. Christoph Bieber wird die Podiumsdiskussion des Plenums IV moderieren und unter anderem mit der Bundestagsabgeordneten Sabine Leutheuser-Scharrenberger und Michael Weider des Fraunhofer Instituts zum Thema „Ordnung von Freiheit und Sicherheit im Netz“ diskutieren. Gemeinsam mit Toralf Stark ist er Diskutant des Panels „Freiheit und Sicherheit im digitalen Raum“.

 


 

  • Freitag, 25.09.2015, 9-10.30 Uhr, LB 107 | „Farbenspiele. Neue Koalition von Bündnis 90/Die Grünen auf Länderebene, Parteien unter Wettbewerbsdruck: Herausforderungen und Chancen für Koalitionen und Opposition“

Im Rahmen des Panels „Parteien unter Wettbewerbsdruck: Herausforderungen und Chancen für Koalitionen und Opposition“ des AK Parteienforschung, stellt Niko Switek ein Paper mit dem Titel „Farbenspiele. Neue Koalition von Bündnis 90/Die Grünen auf Länderebene, Parteien unter Wettbewerbsdruck: Herausforderungen und Chancen für Koalitionen und Opposition“ vor.

 

 


 

  • Freitag, 25.09.2015, 9-10.30 Uhr, LB 137 | „Case Teaching: Eine Open-Access-Sammlung von Fallstudien für die politikwissenschaftliche Lehre“

Karina Hohl

Prof. Dr. Andreas Blätte

 Prof. Dr. Andreas Blätte und Karina Hohl stellen im Rahmen der Postersession „Politikwissenschaftliche Hochschullehre“ ein Poster zur Case Teaching Methode vor. In ihrem Poster werden sie die Details der Open-Access-Sammlung von Fallstudien für die politikwissenschaftliche Lehre darstellen.

 


 

  • Freitag, 25.09.2015, 11-12.30 Uhr, LB 107 | „Sicherheit und Freiheit als elektorales Randthema? Zum Stellenwert von Sicherheits- und Rechtspolitik für Parteien und Wähler“

Dr. des. Kristina WeissenbachGemeinsam mit Dr. Sebastian Bukow übernimmt Dr. des Kristina Weissenbach auf dem DVPW Kongress im Rahmen des AK Parteienforschung die Panelleitung für: „Sicherheit und Freiheit als elektorales Randthema? Zum Stellenwert von Sicherheits- und Rechtspolitik für Parteien und Wähler“.

 

 


 

  • Freitag, 25.09.2015, 11-12.30 Uhr, LB 107 | „Sicherheit und Freiheit als elektorales Randthema? Zum Stellenwert von Sicherheits- und Rechtspolitik für Parteien und Wähler“ 
  • Freitag, 25.09.2015, 14-16 Uhr, LA 034 | „Freiheit und Sicherheit im digitalen Raum – Akteure und Steuerungsmechanismen in vergleichender Perspektive“ 

Stefan ThierseStefan Thierse ist gleich in zweifacher Hinsicht involviert. Zusammen mit Toralf Stark leitet er ein Panel der Nachwuchsorganisationen der Sektionen „Vergleichende Politikwissenschaft“ und „Policy-Analyse“ zum Thema „Freiheit und Sicherheit im digitalen Raum – Akteure und Steuerungsmechanismen in vergleichender Perspektive“. Zudem präsentiert er ein Paper zum Thema „Opposition in a multilevel polity: the case of the EU Data Retention Directive“ im Rahmen des Panels „Sicherheit und Freiheit als elektorales Randthema? Zum Stellenwert von Sicherheits- und Rechtspolitik für Parteien und Wähler“.