Abschlussveranstaltung im Gymnasium in den Filder Benden: „Politik auf kommunaler Ebene: Interessen im Park!“

Dr. Kristina Weissenbach Schülerinnen und Schüler des Moerser Gymnasiums in den Filder-Benden

Wie funktioniert Politik auf kommunaler Ebene? Wie können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen in die Kommunalpolitik einbringen? Und wie gelingt dies im Fall der Gestaltung von Parkanlagen in Moers?

Zehn Monate lang begleitete die NRW School of Governance zu diesen Fragen eine Gruppe Schülerinnen und Schüler des Moerser Gymnasiums in den Filder-Benden in einem Lehrforschungsprojekt zum Thema „Interessen im Park! Eine vergleichende Analyse von Nutzungsverhalten und Einstellungen der Moerser Bürger zum Schloss- und Freizeitpark Moers und dem Freizeitpark Moers-Kapellen“.  Ein Parkmapping und eine Stakeholderanalyse, das Erlernen und Anwenden  von Interviewtechniken, sowie die Erstellung und Durchführung von Online-Umfragen lagen im Zentrum des Lehrforschungsprojekts, das von Dr. Toralf Stark und Dr. Kristina Weissenbach geleitet und von der Sparda Bank West finanziert wurde. (mehr …)

Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen

Studierende der NRW School of Governance übergeben Sachspenden

Am vergangenen Mittwoch fand die Übergabe von Sachspenden an Flüchtlinge in Duisburg-Neudorf statt. Initiiert haben die Aktion Studierende der NRW School of Governance.

Nach intensiver Vorbereitung war es Mitte der Woche endlich soweit: Studierende der NRW School of Governance haben dem Café in der Bismarckstraße, welches einen Sozialraum für Flüchtlinge sowie eine Kleiderkammer beherbergt, verschiedene Sachspenden übergeben. Zuvor waren in den beiden Kohorten des Masters „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ Geld zur Finanzierung gesammelt worden. Neben den Studierenden beteiligten sich auch Dozierende und Mitarbeiter an der finanziellen Unterstützung des Projektes. Anschließend wurden von den Spenden verschiedene Spiele für Kinder und Erwachsene sowie Lernbücher für Kinder erworben. (mehr …)

Neue Ausgabe des „hammelsprung“: Politik und Öffentlichkeit – In Abhängigkeit vereint?

10. Ausgabe des hammelsprung: Politik und Öffentlichkeit

10. Ausgabe des hammelsprung: Politik und Öffentlichkeit

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der NRW School of Governance erschien auch die 10. Ausgabe des hammelsprung. Die neueste Ausgabe des Magazins, welches von Studierenden der NRW School of Governance herausgegeben wird, behandelt das Thema „Politik und Öffentlichkeit“.

Dieses erlaubte wie gewohnt eine hohe Breite von Themenfeldern abzudecken. So beinhaltet die Ausgabe Artikel zu Shitstorms, dem Einfluss von Bürgerprotesten auf die Energiewende, dem Verhältnis zwischen Politik und Musik sowie zu Parallelen zwischen Jürgen Klopp und Innenminister Thomas de Maizière. Wie gewohnt trugen zudem zahlreiche renommierte Gastautorinnen und Gastautoren mit ihren Beiträgen dazu bei, das Thema Öffentlichkeit aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. (mehr …)

Politikmanagement „vor Ort“: Master-Studierende absolvieren Berliner Master Workshop

Master PM zu Gast bei Bärbel Bas, MdB © Deutscher Bundestag/Stella Saldern

Im Rahmen des Berliner Master Workshops verbrachten die Studierenden des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ vom 20. bis zum 23. Juni 2016 eine Woche in Berlin, um im Zentrum der politischen Macht mit Entscheidungsträgern und Experten zu diskutieren und politische Problemstellungen vor Ort zu bearbeiten.

Wer wird neuer Bundespräsident und welche Folgen hat ein Austritt Großbritanniens aus der EU ? Der Zeitpunkt hätte passender kaum sein können, um sich in der Hauptstadt mit der Komplexität politischer Entscheidungen und dem Entscheidungsdruck in Dilemma-Situationen zu beschäftigen. Mittels der Lehrmethode des Case-Teachings konnten die Studierenden reale politische Probleme fallorientiert simulieren.

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Master of Public Policy erfolgreich akkreditiert!

Akkreditierungsurkunde des Master of Public Policy

Akkreditierungsurkunde des Master of Public Policy

Es ist geschafft! Nach monatelanger Vorbereitung einer Vielzahl von Mitarbeitern der NRW School of Governance hat die beauftragte Akkreditierungsagentur am 10. Mai die erfreuliche Entscheidung gefällt, den Weiterbildungsstudiengang Master of Public Policy offiziell zu akkreditieren. Dem neuen Weiterbildungsangebot für Berufstätige aus Parteien, Verwaltungen, Verbänden und Unternehmen wird damit das Gütesiegel der höchsten Qualität in Studium und Lehre sowie der internationalen Anerkennung des Master-Abschlusses verliehen.

Mit dem Master of Public Policy hat sich die NRW School of Governance (Universität Duisburg-Essen) zur Aufgabe gemacht, Entscheidungsträgern politisches Gestaltungswissen zu vermitteln, das ihre Beratungs- und Entscheidungsqualität unmittelbar verbessert. Denn gut ausgebildete Entscheidungsträger sind in Krisenzeiten nötiger denn je. Im neuen Weiterbildungsstudiengang erlernen Berufstätige wissenschaftlich fundierte Problemlösung anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Berufspraxis. (mehr …)

Berufsbegleitender Studiengang Master of Public Policy: Jetzt bewerben!

Bewerben Sie sich jetzt für den berufbegleitenden Master of Public Policy

Bewerben Sie sich jetzt für den berufbegleitenden Master of Public Policy.

Sie arbeiten in einem politischen Schnittstellenbereich, wie Verwaltungen, Parteien, Unternehmen oder Verbänden und möchten sich parallel zu Ihrer Arbeit wissenschaftlich weiterbilden? Dann bewerben Sie sich ab jetzt bis zum 28.08.2016 für den Weiterbildungsstudiengang Master of Public Policy an der NRW School of Governance!

Unser berufsbegleitender Masterstudiengang wurde speziell für akademisch gebildete Entscheidungsträger und Praktiker in politischen Schnittstellenbereichen konzipiert, die sich für anwendungsorientiertes Wissen zu Themen rund um die Public Policy interessieren. Wir freuen uns auf Teilnehmer/innen aus den verschiedensten Berufen und mit unterschiedlicher akademischer Vorbildung. Die Zugangsvoraussetzungen und das Auswahlverfahren werden durch eine Auswahlordnung geregelt. (mehr …)

Start des berufsbegleitenden Studienprogramms Master of Public Policy

Start des neuen berufsbegleitenden Master of Public Policy

Hochmotiviert und engagiert haben die ersten zehn Studierenden des neuen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudienganges Master of Public Policy (MPP) die erste Blockwoche ihres Studiums absolviert. Das Team der NRW School of Governance freut sich, sie in Duisburg begrüßen zu können. Zu Beginn ihres Studiums haben die Studierenden im Modul „Strategie und Wissen in der Politik“ unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Bieber erarbeitet, wie Entscheidungen in digitalisierten Politikprozessen zustande kommen. Im zweiten Kurs des Moduls lehrten Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Dr. Martin Florack, wie Politikberatung Wissen vermittelt sowie Strategiefähigkeit schafft.

„Wissenschaftlich fundierter Praxisbezug steht bei uns im Mittelpunkt. Die Studierenden erlernen den Umgang mit Prozessen, Strukturen und Akteuren der Public Policy. Dieses Konzept hat sich bewährt. Es war intellektuell und hochschuldidaktisch abwechslungsreich und fordernd.“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte nach der erfolgreichen ersten Präsenzphase der Studierenden. (mehr …)

Einsatz für ausländische Akademiker – Dozenten der NRW School engagieren sich beim TalentKolleg Ruhr

Im TalentKolleg setzen sich ausländische Akademiker mit dem politischen System Deutschlands auseinander

Das TalentKolleg Ruhr ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen. Förderung erhält es durch die Stiftung Mercator. Das TalentKolleg hilft Interessierten in einem breit gefächerten Programmangebot, ihren Weg ins Studium zu finden. Die Zielgruppen des Projekts reichen von Schülerinnen und Schülern über Studieninteressierte mit beruflich erworbener Qualifikation und zugewanderte Akademikerinnen und Akademiker bis hin zu Personen mit Interesse an einer Studienrückkehr.

Seit dem Sommersemester 2016 engagiert sich die NRW School of Governance im sogenannten Starterpaket 2, einem 6-monatigen, berufsbegleitenden Qualifizierungsprogramm für erfahrene Studieninteressierte. Bei den Teilnehmenden handelt es sich überwiegend um zugewanderte Akademiker, deren im Heimatland erworbene Studienabschlüsse in Deutschland nicht oder nur teilweise anerkannt werden. Das TalentKolleg ermöglicht es ihnen, ihr Studium individuell zu gestalten und so schneller als mit einem gänzlich neuen Studium einen anerkannten Abschluss in Deutschland zu erlangen. Andere Akademiker mussten mitten im Studium ihr Heimatland aufgrund von Krieg und Verfolgung verlassen und erhalten hier Hilfe, um es in Deutschland fortführen zu können.

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Flucht und neue Einwanderung als Herausforderung für die Grünen

Mona Neubaur und Dr. Niko Switek

Mona Neubaur und Dr. Niko Switek

Die Flüchtlings- und Asylpolitik beherrscht die politische Agenda in Deutschland und Europa. Zur fünften und letzten Runde der Gesprächs- und Vortragsreihe „Flucht und neue Einwanderung als Herausforderung der Parteiendemokratie“ besuchte die Landesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Mona Neubaur, die NRW School of Governance.

In seinem Eingangsstatement betrachtete Neubaur die aktuelle Situation von einem zukünftigen Punkt aus und gab zu Denken wie man in 15 Jahren die Entscheidungen der Gegenwart beurteilen würde. Sie machte deutlich, dass die globalen Migrationsbewegungen ihre Ursache im Klimawandel und im falschen Wirtschaften der entwickelten Industriestaaten hätten. Unser innenpolitisches Handeln hätte eine außenpolitische Wirkung. Darüber hinaus plädierte sie für ein Bundesministerium für globale Migration und Integration. Kurzfristig müsse das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge deutlich besser ausgestattet werden und der Bund mehr finanzielle Mittel für Länder und Kommunen bereitstellen.

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Flucht und neue Einwanderung als Herausforderung für die CDU

Prof. Dr. Korte, Armin Laschet und Dr. Martin Florack

Prof. Dr. Korte, Armin Laschet und Dr. Martin Florack

Die Flüchtlings- und Asylpolitik beherrscht die politische Agenda in Deutschland und Europa. Zur vierten Runde der Gesprächs- und Vortragsreihe „Flucht und neue Einwanderung als Herausforderung der Parteiendemokratie“ besuchte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag NRW, Armin Laschet, die NRW School of Governance.

In seinem Eingangsstatement stellte Laschet klar, dass Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg ein Einwanderungsland sei. In einem kurzen Überblick über die Geschichte der Zuwanderung in Nordrhein-Westfalen konzentrierte er sich dabei auf die Anwerbeabkommen mit anderen europäischen Staaten. Da vor allem wirtschaftspolitische Motive ausschlaggebend waren und alle Akteure davon ausgingen, dass die Gastarbeiter bald wieder in ihre Heimatländer zurückgingen, fehlte ein Gesamtkonzept, mit dem Integration hätte gelingen können. Laschet plädierte dafür die aktuellen Entwicklungen als Chance zu begreifen und durch ein Einwanderungsgesetz den rechtlichen Rahmen für Einwanderung zu setzen.

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