Die NRW School of Governance trauert um die ehemalige Gastprofessorin Prof. Dr. Jutta Limbach

Gastprofessorin Jutta Limbach referierte im Januar 2014 zum Thema: „Ist die Bundesrepublik Deutschland eine Richter-Republik?“

Am Samstag verstarb die ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. Jutta Limbach im Alter von 82 Jahren in Berlin friedlich im Kreis ihrer Familie.

Die Berliner Juristin, Senatorin und Verfassungsrichterin hatte im Wintersemester 2014/15 die Gastprofessur für Politikmanagement der Stifung Mercator inne. In mehreren Seminaren und einer öffentlichen Vorlesung hat sie Dozenten, Mitarbeiter und Studierende der NRW School begeistert. „Sie war eine kluge und mitreißende Gesprächspartnerin, in der Sache streitbar, Neuem gegenüber offen und in den Diskussionen immer präzise“ erinnert sich Prof. Dr. Christoph  Bieber, der das Lehrprogramm an der NRW School koordiniert hatte. (mehr …)

Dozenten der NRW School of Governance mit „Lehre divers“-Scholarship ausgezeichnet

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Der Kurzfilm der Teilnehmer wird am 20. Oktober 2016 in der NRW School of Governance präsentiert.

Ein Team aus sechs Dozierenden der NRW School of Governance ist für seinen ehrenamtlichen Einsatz im Rahmen des TalentKolleg Ruhr mit dem „Lehre divers“-Scholarship der Universität Duisburg-Essen ausgezeichnet worden. Neben einer ideellen Förderung erhält das Team nun 4.000 Euro für die Lehrunterstützung in Form von studentischen Hilfskraftmitteln.

Im vergangenen Sommersemester engagierten sich Lehrende der NRW School für eine Gruppe des TalentKollegs Ruhr, das als gemeinsames Projekt von der Universität Duisburg-Essen, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule durchgeführt und von der Stiftung Mercator gefördert wird. Die Teilnehmer des Kollegs setzten sich aus zugewanderten Akademikern zusammen, darunter auch erst kürzlich zugewanderte Flüchtlinge aus Syrien. Das TalentKolleg ermöglicht die individuelle Gestaltung eines „Vor-Studiums“ und so schneller als mit einem gänzlich neuen Studium einen anerkannten Abschluss in Deutschland zu erlangen. (mehr …)

Neue Ausgabe (Heft 2 / 2016) der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) erschienen. Schwerpunkt: „Transparenz in der Demokratie“

Den Schwerpunkt der ZPol-Ausgabe 2/2016 bildet das Thema „Transparenz in der Demokratie“

Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Politkwissenschaft (ZPol) ist ab sofort erhältlich.

Darin:

– Aufsätze von Werner Reutter, Eike-Christian Hornig und Simon R. Bauer, Markus Linden

– Forum mit dem Schwerpunkt „Wohin führt Transparenz in der Demokratie?“ mit Essays von Frank Gadinger und Taylan Yilidiz, Mariella Bastian und Susanne Fengler, Sabrina Zajak

– „Literaturbericht“ von Thomas Malang

– „Lehre und Forschung“ mit einem Beitrag von Mai-Britt Ruff, Tobias Heinze und Ulrich Hamenstädt (mehr …)

Karl-Rudolf Korte im ZDF Morgenmagazin: Alternative Inhalte sind wichtig!

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Morgenmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Morgenmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am heutigen Freitag zu Gast im ZDF-Morgenmagazin. Vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahlen thematisierte Moderatorin Dunja Hayali insbesondere die AfD und die Frage nach den Gründen für den starken Zulauf zu der Partei.

Das klassische Erklärungsmuster – eine Große Koalition führt automatisch zu einem Erstarken der Ränder – geht im Osten zudem mit einer Schwäche der Linken und einer, im bundesdeutschen Vergleich, beachtlichen Stärken der Rechten einher. „Angst wählt im Osten nicht mehr links, sondern eher rechts“ so Korte. Überdies störe der moralische Hochmut vieler etablierter Parteien die Bürger. (mehr …)

Über die verstecken Botschaften in Politiker-Statements: „Das Vorsichtige funktioniert.“

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über die wahren Botschaften der Politiker

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über die wahren Botschaften der Politiker

In der Politik muss man in der Regel genau hinhören, denn wenn Politiker etwas sagen verbergen sich hinter Phrasen und Plattitüden oftmals eine zweite oder sogar dritte Botschaft. Im Interview mit dem Onlinemagazin „Jetzt“ blickt Professor Karl-Rudolf Korte hinter die Fassade und beschäftigt sich mit dem was Politiker sagen und dem, was sie meinen.

Was Politiker sagen, und was sie meinen, wirkt manchmal wie ein Eisberg: Das meiste ist unter der Oberfläche, so Korte im Gespräch. Politiker müssen heute sehr sensibel die verschiedenen Öffentlichkeiten beachten, in die sie hineinkommunizieren: „Wähler, Nicht-Wähler, eigenes Lager, gegnerisches Lager – und das alles indirekt, von Medien vermittelt. Der entscheidende Punkt dabei – anders als bei unserem Gespräch hier – ist die Machtfrage. Als Politiker müssen Sie am Anfang und am Ende einer Aussage eine Mehrheit haben.“ (mehr …)

Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin: Merkel hat „Popularitätspanzer“ verloren

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin (c)ZDF

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte war am vergangenen Freitag zu Gast im ZDF-Mittagsmagazin. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umfragetiefs von Angela Merkel stand das Gespräch unter dem Thema: Die Stimmung kippt – Mehrheit kritisiert Merkel.

Prof. Karl-Rudolf Korte sprach im ZDF-Mittagsmagazin über die Krise der Volksparteien und insbesondere das aktuelle Umfragetief von Merkel, während sich die Umfragewerte von Horst Seehofer dagegen im Aufwind befinden. Was hat Seehofer richtig gemacht und was Angela Merkel falsch? Die letzten Wochen zeigen, dass Merkel ihren „Popularitätspanzer“ verloren hat. „Viele verbinden mit ihr das Flüchtlingsthema. Das scheint der Kern des Problems zu sein, ein Kanzler-Malus, und Seehofer ein Ausweg für viele, die beim Kompetenzfeld Sicherheit und Ordnung ihn vorne sehen“, so Korte. (mehr …)

Pilotprojekt „Neue Parteien in Europa“ vom Rektorat der UDE bewilligt

Programm zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

Im Rahmen des Programms zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Duisburg-Essen wurde das Forschungsprojekt „Neue Parteien in Europa“ von Dr. Kristina Weissenbach bewilligt.

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in 12 europäischen Mitgliedstaaten haben die europäischen Parteiensysteme im „Superwahljahr 2015“ ins Wanken gebracht. Im rechten und linken Spektrum der Parteiensysteme haben sich neue Parteien gebildet (wie die linke Syriza in Griechenland, Parteien wie Ciudadanos und Podemos in Spanien oder die neue grüne Partei The Alternative in Dänemark) oude-logoder vormals unbedeutende Parteien (wie die rechtspopulistische Kukiz 15 in Polen) verfestigt. Diese Parteien unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer ideologischen Ausrichtung auf der links-rechts Achse, sondern vor allem in Bezug auf die Art und Weise ihrer Gründung sowie hinsichtlich des Grades ihrer Institutionalisierung zum Zeitpunkt ihres Eintritts in das nationale Parlament. (mehr …)

NRW Summer School 2016: Politik und Parlament praktisch erfahren

Master-Studierende und Wissenschaftlerin Stefanie Delhees von der NRW School of Governance

„Verhandeln, vermitteln und kommunizieren“ – unter diesem Motto stand im Landtag Nordrhein-Westfalen auch die diesjährige Neuauflage der „Summer School“ für 25 Studierende der Universität Duisburg-Essen.

Drei Tage lang waren die Studierenden des Master-Studiengangs Politikmanagement der Duisburger NRW School of Governance im Landtag zu Gast, um alltägliche Abläufe von der Willensbildung über die Ausarbeitung von parlamentarischen Initiativen bis hin zum Vermitteln von politischen Entscheidungen kennenzulernen.

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TalentKolleg im Düsseldorfer Landtag

Das Talentkolleg in der Bürgerhalle des Landtags

Politik hautnah erleben: Das konnten 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des TalentKollegs Ruhr und des OnTOP-Programms der Universität Duisburg-Essen am 8. Juli in Düsseldorf. Zum Abschluss der Modulreihe, die sie mit dem Dozenten-Team der NRW School of Governance in Sommersemester absolviert haben, ging es am letzten Sitzungstag vor der Sommerpause in den Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Die Landtagspräsidentin im Gespräch mit den Teilnehmern

Die Landtagspräsidentin Carina Gödecke bereitete ihnen einen herzlichen Empfang im Clubraum Westfalen. Sie erzählte ihren Gästen von der Geschichte des Bundeslandes NRW – ein Ort, an dem schon immer viele Kulturen aufeinander getroffen sind. Mit der Erklärung der besonderen Architektur des Landtagsgebäudes beeindruckte sie die ausländischen Akademikerinnern und Akademiker: Ein Plenarsaal, der von der Bürgerhalle aus auf dicken Säulen getragen wird, ein Parlament also, das ohne das Volk nicht existieren kann, ist für viele der Gäste keine Selbstverständlichkeit. „Durch das viele Glas am Gebäude wird symbolisiert, dass das Parlament für seine Bürgerinnen und Bürger transparent ist. Die Menschen können von draußen den Abgeordneten über die Schultern schauen. Und die Abgeordneten werden mit dem Blick nach draußen daran erinnert, für wen sie Entscheidungen im Parlament treffen“, erzählte die Präsidentin. Zum Abschluss des Gesprächs lud sie die Gäste zu einem erneuten Treffen ein, weil die Zeit für viele spannende Themen nicht ausgereicht hatte. (mehr …)

Bundespräsident a.D. Christian Wulff übernimmt Gastprofessur

Stiftung Mercator

Bundespräsident a.D. Christian Wulff (c) L. Chaperon

Bundespräsident a.D. Christian Wulff (c) L. Chaperon

Bundespräsident a.D. Christian Wulff übernimmt im kommenden Wintersemester die Gastprofessor der Stiftung Mercator an der Universität Duisburg-Essen. Die Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator wird seit 2008 an Kenner der politischen Praxis verliehen.

Der ehemalige Bundespräsident wird am Institut für Politikwissenschaft im Wintersemester 2016/2017 insbesondere im Master-Studiengang „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ lehren. „Mit Christian Wulff konnte die NRW School of Governance auch im zehnten Jahr ihres Bestehens eine hochrangige Persönlichkeit für die Gastprofessur gewinnen. Angehende Schnittstellen-Manager für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erhalten auf diese Weise hautnah Einblick in das künftige Berufsfeld“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte Dekan der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften und Direktor der NRW School of Governance. „Politische Entscheidungsprozesse werden zunehmend komplexer und sind international miteinander verflochten“, so Wulff. „Ich freue mich, mich darüber mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs austauschen zu können.“ (mehr …)