Neue Ausgabe (Heft 3 / 2016) der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) erschienen. Schwerpunkt: „Ist die repräsentative Demokratie noch problemlösungsfähig?“

Den Schwerpunkt der ZPol-Ausgabe 3/2016 bildet das Thema „Ist die repräsentative Demokratie noch problemlösungsfähig?“

Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Politkwissenschaft (ZPol) ist ab sofort erhältlich.

Darin:

– Aufsätze von Till Heinsohn, Jonas Israel, Stefan Marschall, Martin Schulze, Hendrik Träger, Jan Pollex, Colette S. Vogeler und Nils C. Bandelow

– Forum mit dem Schwerpunkt „Ist die repräsentative Demokratie noch problemlösungsfähig?“ mit Essays von Paula Diehl, Claus Leggewie, Patrizia Nanz und Nikolaus Werz

– „Literaturbericht“ von David Kühn

– „Lehre und Forschung“ mit einem Beitrag von Dagmar Schulze Heuling (mehr …)

Neuerscheinung: Politik in unsicheren Zeiten – Kriege, Krisen und neue Antagonismen.

Herausgegeben von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte: Politik in unsicheren Zeiten.

Herausgegeben von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte: Politik in unsicheren Zeiten.

Die Krise ist zum Normalfall der Politik geworden. So ist infolge großer Herausforderungen wie der Finanzkrise, der Überwachungskrise, aber auch der Flüchtlingskrise das Bewusstsein der Politikwissenschaft für kontingente Ereignisse und existenzielle Belastungsproben gewachsen. Aber nicht nur die Politik, sondern auch die Politikwissenschaft selbst wird vermehrt mit Krisendiagnosen konfrontiert, die ihre eigene „Identität“ betreffen und auch in der Publizistik kontrovers diskutiert werden.

Der Tagungsband, welcher im Rahmen der 33. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft im vergangenen Jahr in Mülheim an der Ruhr entstand, behandelt diese Krisendiskurse des Fachs aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei werden nicht nur grundlegende Fragen der Selbstreflexion behandelt, sondern auch Modelle, die sich dem politischen Entscheiden unter Kontingenzbedingungen widmen. Darüber hinaus sind Fallstudien enthalten, die sich mit ausgewählten Krisenphänomenen befassen. (mehr …)

Vielfalt und Demokratie – Vorlesung des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff

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Christian Wulff kommt am 12. Dezember 2016 an die Universität Duisburg-Essen.

Wie wichtig es ist, auf andere Kulturen zuzugehen, hat Christian Wulff (56) schon in seiner Zeit als Bundespräsident betont. Am 12. Dezember um 18 Uhr kommt das frühere deutsche Staatsoberhaupt zu einer öffentlichen Vorlesung an die Universität Duisburg Essen (UDE).

Wulff ist in diesem Jahr Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance. Er wird in seinem Vortrag „Kulturelle Vielfalt als Herausforderung für die Demokratie“ der Frage nachgehen, wie Politik und Gesellschaft mit Heterogenität umgehen können. Anschließend wird ausreichend Gelegenheit sein, mit dem prominenten Dozenten hierzu zu diskutieren.

Eine Anmeldung ist erforderlich: per E-Mail an anita.weber@uni-due.de oder per Fax an 0203/379-3179. (mehr …)

Pluralismus statt Populismus – Die Medien und der Rechtspopulismus

Jan Philipp Thomeczek promoviert aktuell zum Thema Populismus an der NRW School of Governance

Philipp Thomeczek sieht in den Sozialen Medien genau das, was Populisten lange gesucht haben: ein Instrument zur Umgehung der Massenmedien. Ironischerweise sind aber jene Massenmedien besonders vom Populismus abhängig. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte hingegen versuchen Gegenakzente zu setzen und dem Druck des Populismus nicht nachgeben.

Das Label „Populismus“ erfreut sich spätestens seit den spektakulären Landtags- und Europawahlerfolgen der AfD auch in Deutschland größter Beliebtheit. Häufig bleibt es jedoch bei vagen Andeutungen, wer oder was damit gemeint ist. Manuel Müller spricht von Nationalpopulisten und nimmt dadurch eine sinnvolle Eingrenzung vor. Doch es gibt Elemente, die sich in allen populistischen Bewegungen wiederfinden. In der Forschung hat sich ein Konsens herausgebildet, dass Populismus aus drei miteinander verbundenen Aspekten besteht. (mehr …)

Land of the Free and Home of the Brave? Karl-Rudolf Korte begleitete die US Election vor Ort

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte vor dem Weißen Haus in Washington, D.C.

Gemeinsam mit anderen Wahlforschern verbrachte Karl-Rudolf Korte eine Woche in den USA und begleite die letzte Phase des Wahlkampfes vor Ort. In Washington analysierte und diskutierte man die Herausforderungen für den neuen US-Präsidenten, die Konsequenzen aus dem polarisierenden Wahlkampf für Politik und Gesellschaft, kommende innen- und außenpolitischen Themen für die neue Regierung und Lehren, die Europa aus dem Wahlkampf ziehen sollte.

Der vergangene Wahlkampf hat gezeigt: Amerika ist gespalten und die Spaltung des Landes ist vielschichtig. Befürworter von wirtschaftlichen und sozialen Reformen stehen Bürgern gegenüber, deren Amerika radikaler, religiöser und reaktionärer ist. Der Umgang mit dem Thema Globalisierung und dessen Auswirkungen ist wohl ein zentrales Thema, welches den neuen Präsidenten der USA beschäftigen wird. Sind die US-Amerikaner prinzipiell vor allem die Gewinner der Globalisierung, gilt das aber nicht für alle. Diejenigen, deren Jobs heute in China sind fühlen sich abgehängt und vergessen von der Politik. (mehr …)

Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“

Die repräsentative Demokratie steht und fällt mit der Qualität ihrer Öffentlichkeit. In der Euro- und Flüchtlingskrise verfestigte sich in breiten Teilen der Bevölkerung der Eindruck, dass Medien ein Zerrbild der Realität darstellen – die Skepsis gegenüber Politikern und Journalisten steigt. Dieses Klima erweckt den Eindruck einer nie dagewesenen Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten.

Zum Kick-Off des neuen Kooperationsprojekts zwischen der Brost-Stiftung und der NRW School of Governance waren über 60 Gäste gekommen. Zur Begrüßung erläuterte Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte die Hintergründe des Projekts und bedankte sich bei der Brost-Stiftung für die Unterstützung. In Zeiten, in denen unser Gesellschaftsmodell unter Druck steht, sei es wichtiger denn je mehr über die Kommune als Basiscamp der Demokratie zu erfahren, so Korte. (mehr …)

Ausstellung am Campus Duisburg und Online-Galerie: „Von Kohle, Krisen und Reformen – Schlüsselentscheidungen der NRW-Parlamentsgeschichte“

Von Kohle, Krisen und Reformen70 Jahre NRW – aus diesem Anlass präsentiert die NRW School of Governance eine Posterausstellung, die von Studierenden gestaltet wurde. Die Ausstellung würdigt politische Meilensteine der nordrhein-westfälischen Landesgeschichte. Vom 21. Oktober bis 27. November 2016 können Interessierte die Ausstellung in der Universitätsbibliothek am Campus Duisburg besuchen. In unserer Galerie können Sie sich auch online einen Eindruck der Ausstellung verschaffen.

Die Plakate präsentieren anschaulich und verständlich die Gründungsgeschichte des Bundeslandes, die Bedingungen des Parteienwettbewerbs im Land sowie die zentralen, politischen Schlüsselentscheidungen seit seinem Bestehen. Die Plakate zeugen von der beeindruckenden Geschichte des größten Bundeslandes und vermitteln den Kern des nordrhein-westfälischen Landesbewusstseins.

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Klausurtagung an der Ruhr-Universität Bochum

Im Gespräch: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Fritz Eckenga

Im Gespräch: Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Fritz Eckenga

Raum und Zeit für die Diskussion aktueller Forschungsprojekte im Rahmen einer Klausurtagung bot sich dem Team der NRW School of Governance in diesem Jahr an der Ruhr-Universität Bochum. Bei dem „Strategie-Treffen der NRW School of Governance. Eine Qualitätskonferenz der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften“ stand vor allem die Qualität von Lehre und Forschung an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften im Mittelpunkt.

Die Suche nach innovativen Ideen für die Verbindung von Forschung und Lehre führte zu einem anregenden Austausch. Eines der Highlights im Rahmen der Klausurtagung stellte die Gesprächsrunde mit dem Kabarettisten, Autor und Kolumnist Fritz Eckenga zum Thema „Politische Kultur im Ruhrgebiet“ dar. (mehr …)

Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet: Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“

Brost StiftungDie repräsentative Demokratie steht und fällt mit der Qualität ihrer Öffentlichkeit. In der Euro- und Flüchtlingskrise verfestigte sich in breiten Teilen der Bevölkerung der Eindruck, dass Medien ein Zerrbild der Realität darstellen – die Skepsis gegenüber Politikern und Journalisten steigt. Dieses Klima erweckt den Eindruck einer nie dagewesenen Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten.

Gerade das Ruhrgebiet scheint angesichts seiner sozialen und kulturellen Vielfalt und der damit verbundenen Problemlagen besonders sensibel für diese demokratische Verfallserscheinung. Aber wie ist die Einstellung der Bevölkerung des Ruhrgebiets zu ihren Politikern und Journalisten tatsächlich und welche Lösungsansätze für journalistische Praxis und Politikmanagement ergeben sich daraus? Das zweijährige Kooperationsprojekt „Kommunikationsstress im Ruhrgebiet“ der Brost Stiftung und der NRW School of Governance wird diesen Fragen nachgehen. (mehr …)

Abschlusspräsentation des TalentKollegs Ruhr am 20. Oktober 2016

Im Sommerssemester engagierten sich sechs Dozierende der NRW School of Governance im Teilprojekt „Smart for Study“ des TalentKollegs Ruhr. Das TalentKolleg ist ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg-Essen, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule und wird von der Stiftung Mercator gefördert. Im Starterpaket „Smart for Study“ wird zugewanderten Akademikern ein sechsmonatiges Qualifizierungsprogramm geboten, das ihnen einen schnelleren Einstieg in ein Studium in Deutschland ermöglichen soll.

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