Brost Master Dialog: Studierende diskutieren mit Bundes- und Europapolitikern über die Bundestagswahl 2017

Alexander Graf Lambsdorff und Karl-Rudolf Korte mit Studierenden des Jahrgangs 2016.

Zum Ende des Semesters erwartete die Studierenden des Masterstudiengangs „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ noch einmal ein Höhepunkt im Seminar zur „Bundestagswahl 2017“. Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und Mitglied im Bundesvorstand der FDP, und Kai Gehring, Mitglied des Bundestags und hochschulpolitischer Sprecher der Grünen, waren zu Gast und diskutierten mit den Studierenden. 

Nach einem kurzen Impulsreferat zu den Positionen der FDP drehte sich das Gespräch mit Alexander Graf Lambsdorff vor allem um die Themenfelder Identität, Integration, Sicherheit und Datenschutz. Der FDP-Politiker sprach sich  gegen eine flächendeckende Überwachung und für die Zusammenlegung von Geheimdiensten nach Regionen in Deutschland aus. Die Leitkultur sei für ihn – auch mit Blick auf seine europäische Perspektive – ein Konzept, was sich stetig wandle und was auch die Entwicklung verschiedener Identitäten zulassen müsse.

Kai Gehring im Gespräch mit Karl-Rudolf Korte.

Mit Kai Gehring diskutierten die Masterstudierenden im Anschluss über die Themen Wissenschaft, Hochschulpolitik und die Wahlkampforganisation der Grünen. Kai Gehring machte schnell deutlich, dass neben CDU und SPD die drittstärkste Partei über die Regierungsbildung im Bund entscheiden wird. Dabei betonte er die Koalitionsoffenheit der Grünen und gab Einblicke in den mehrdimensionalen Prozess und die Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Parteiprogramms der Grünen.

Neben Alexander Graf Lambsdorff und Kai Gehring, war im Juni auch MdB Dr. Carsten Linnemann (CDU) im Seminar „Bundestagswahl 2017“ von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zu Gast. Mit ihm diskutierten die Masterstudierenden über die Steuerpolitik der CDU.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des von der Brost Stiftung finanzierten Kooperationsprojekts „Die Gesprächsstörung zwischen Politikern, Bürgern und Journalisten“ durchgeführt.

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