Flucht und neue Einwanderung als Herausforderung für die FDP

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (l.) und Prof. Karl-Rudolf Korte (r.)

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (l.) und Prof. Karl-Rudolf Korte (r.)

Die Flüchtlings- und Asylpolitik beherrscht die politische Agenda in Deutschland und Europa. Zur zweiten Runde der Gesprächs- und Vortragsreihe „Flucht und neue Einwanderung als Herausforderung der Parteiendemokratie“ besuchte die stellvertretende Vorsitzende der FDP  Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann die NRW School of Governance.

In einem Gespräch mit Prof. Karl-Rudolf Korte, Direktor der NRW School of Governance, verwies Strack-Zimmermann auf die Mobilisierungspotenziale der FDP. Das Eintreten für rechtsstaatliche Prinzipien und das Bekenntnis für ein Einwanderungsgesetz seien zwar keine Alleinstellungsmerkmale der Partei, jedoch würden die anderen Parteien die Chancen der aktuellen  Situation nicht erkennen, sondern die Probleme in den Mittelpunkt stellen.

Dr. Strack-Zimmermann diskutiert mit dem Publikum

Als größtes Problem für die politisch handelnden Akteure identifizierte die stellvertretende Vorsitzende der FDP die große Ungewissheit, die das aktuelle Geschehen bestimmt. Niemand könne sagen, was in den kommenden Monaten geschehe. Nichtsdestotrotz prognostizierte Strack-Zimmermann, dass die Themen „Flucht und Zuwanderung“ eine Rolle spielen werden bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017.

Nach ihrem Gespräch mit Prof. Karl-Rudolf Korte stellte sich Strack-Zimmermann den Anmerkungen und Nachfragen des Publikums. Im Anschluss wurden die Diskussionen im stimmungsvollen Rahmen im Foyer fortgesetzt.

Der nächste Termin der Gesprächsreihe steht schon fest. Bitte melden Sie sich bei Ursula Fischer für die Veranstaltung an (E-Mail: ursula.fischer@uni-due.de, Tel: 0203/379 – 2572).

28. April 2016, 18 Uhr in LS 105 | Norbert Römer (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW)

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