Jetzt vorbestellen: „Emotionen und Politik“

Emotionen und Politik

Emotionen und Politik

Im Schatten rationalen Denkens galt das Verhältnis von Politik und Emotion als ein vielfach belastetes. So wurden Emotionen bislang sowohl in normativer wie empirischer Hinsicht nahezu einseitig problematisiert. Während sie in normativen Argumentationen weitgehend dämonisiert wurden, waren realistische Positionen um die institutionellen Mechanismen bemüht, wodurch das Emotionale gezielt aus den politischen Prozessen ausgeklammert werden könne.

Angeregt durch philosophische Überlegungen aber auch durch zahlreiche neurowissenschaftliche Studien wird diese Dichotomisierung neuerdings hinterfragt. Vermehrt wird auf die komplexen Wechselwirkungen von Rationalität und Emotionalität hingewiesen, die eben nicht nur spannungsgeladen sein können, sondern auch konstitutive Bezüge aufweisen. Der Band „Emotionen und Politik“ greift diese Hinweise aus unterschiedlichen Perspektiven auf und diskutiert dabei Möglichkeiten der Entwicklung und Anwendung einer politikwissenschaftlichen Emotionstheorie.

Unter anderem mit Beiträgen von Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Kristina Weissenbach und Dr. Taylan Yildiz. Weitere Informationen zum Band sowie die Möglichkeit zur Vorbestellung finden Sie hier.

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