Nils Ringe ist neuer Mercator Research Fellow an der NRW School of Governance

Nils Ringe, Ph.D.

Nils Ringe, Ph.D.

Herzlich willkommen, Nils Ringe! Der Politikwissenschaftler ist Associate Professor am Department of Political Science der University of Wisconsin-Madison und Direktor des Center for European Studies.

Für einen Monat wird er an der NRW School of Governance als Mercator Research Fellow der Stiftung Mercator neue Kontakte knüpfen, an verschiedenen Veranstaltungen, Vorträgen und Diskussionsrunden teilnehmen, viele Eindrücke aus den verschiedenen Forschungsbereichen mitnehmen und intensiv an neuen Projekten arbeiten.

Gebürtig kommt Nils Ringe jedoch aus der Nachbarschaft. In Hattingen aufgewachsen, ist er bereits im Jahr 1998 zum Studium in die USA gegangen und bis heute dort geblieben. Nach Stationen an der Brandeis University und der University of Pittsburgh forscht und lehrt er seit 2006 an der University of Wisconsin-Madison.

Berührungspunkte zum hiesigen Institut für Politikwissenschaft gab es bereits in der Vergangenheit – Nils Ringe steht seit einigen Jahren im fachlichen Austausch mit Michael Kaeding, Inhaber des Jean Monnet Lehrstuhls. Gemeinsam mit seinen Forscherkollegen Jack van Thomme und Jennifer N. Victor hat er einen Beitrag zum Phänomen der Wiederwahl in dem neu erschienenen Buch „Die Europawahl 2014“ (Hrsg. Michael Kaeding und Niko Switek) verfasst: „Explaining Reelection: Expertise, Influence, and Intergroups“.

„Ich danke Professor Korte und der Stiftung Mercator für diese Chance des persönlichen fachlichen Austauschs mit alten und neuen Kollegen und freue mich sehr auf die Arbeit mit dem Team der NRW School of Governance. Besonders gespannt bin ich auf die deutschen Formate und Routinen, die ich in meiner bisherigen Laufbahn noch nicht kennenlernen konnte“, so Ringe.

Seinen Aufenthalt in Duisburg verbindet der Politikwissenschaftler mit diversen Forschungsreisen quer durch Europa. So will Ringe etwa bei Terminen mit Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union in Brüssel einen ersten Grundstein für seine neustes Projekt „Politics of Language in the EU“ (Arbeitstitel) legen.

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit, herzlich willkommen, Nils!

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