Martin Schulz: „Europa braucht die Gewaltenteilung!“

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments

Martin Schulz sprach vergangenen Donnerstag, den 29. August 2013 mit Prof. Karl-Rudolf Korte über die Rolle des Europäischen Parlaments in der Krise. In seinem Impulsvortrag plädierte Schulz für eine veränderte Legitimationsarchitektur und machte sich für eine europäische Regierung stark. Europapolitik werde nur dann Anklang bei den Bürgern finden, wenn die Verantwortlichkeiten klar definiert sind.

Der Gerhard-Mercator-Saal der Universität Duisburg-Essen war bis zum letzten Platz gefüllt, als Martin Schulz auf Einladung der NRW School of Governance, Duisburg einen Besuch abstattete. Neben Studierenden fanden sich unter den Zuhörern auch viele interessierte Bürger, welche mit dem gut aufgelegten EU-Parlamentspräsidenten diskutieren konnten.

Seine Anekdoten aus der EU-Politik waren ebenso unterhaltsam, wie informativ. Ein großes Anliegen war ihm festzuhalten, dass Europa nicht von Deutschland gemacht sei, und dass an den grundlegenden Wertentscheidungen alle Europäer teilhaben sollten.

Prof. Korte fragte in der anschließenden Diskussion nach der „Methode Schulz“, die immer auch eine „zornige Komponente“ enthielte. Schulz fühlte sich sichtlich wohl in der Rolle des Unbequemen und zählte diese Eigenschaft sogar zu seinen Funktionen: Es sei die Aufgabe eines Parlamentspräsidenten, den Regierungschefs ein unbequemer Gegenüber zu sein.

Impressionen des Besuchs von Martin Schulz

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