„Politikmanagement vor Ort“

Praxisnah und problemorientiert konnten die Masterstudierenden der NRW School of Governance in diesem Jahr Berlin-Erfahrung sammeln. Im Rahmen ihres Seminars „Politikmanagement vor Ort“ waren sie in der Woche vom 11.-15. Juni Gäste der Alfred Herrhausen-Gesellschaft. Im Herzen von Berlin wurden reale Fälle aus dem Politikbetrieb gemeinsam mit beteiligten Akteuren entwickelt und auf alternative Entscheidungsmöglichkeiten hin untersucht.

Zum Einsatz kam dabei die Methode des Case-Teaching. Hierbei werden aus dem Blickwinkel des Akteurs verschiedene Handlungsoptionen einer konkreten Entscheidungssituation durchgespielt und auf ihre Realisierbarkeit hin getestet. Den Studierenden kann somit die Komplexität der alltäglichen Politikarbeit nähergebracht und der Entscheidungsstress verdeutlicht werden.

Flankiert wurde diese inhaltliche Arbeit von einem spannenden Rahmenprogramm, das dem Masterkurs Einblick in das „Raumschiff Berlin“ gewährte. Vertreter aus Politik und Medien nahmen sich gerne die Zeit, um den Studenten aus ihrem Alltag im Politikbetrieb der Hauptstadt zu berichten: Frank Plasbergs Sendung „Hart aber fair, das ZDF-Hauptstadtstudio mit Bettina Schausten sowie Peter Hartz und Lutz Hachmeisters Film „Auf der Suche nach Peter Hartz“ wurden besucht. Die Fälle wurden mit Dr. Robin Mishra, Pressesprecher im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Henning Krumrey von der Wirtschaftswoche sowie Prof. Dr. Michael Eilfort und Dr. Knut Bergmann (Presseabteilung des Deutschen Bundestags) bearbeitet. Zu Gast in der Herrhausen-Gesellschaft waren außerdem Alexander Görlach vom Debatten-Magazin THE EUROPEAN und Michael Wedell, der Leiter der METRO-Konzernrepräsentanz in Berlin. Den Abschluss des Workshops bildete ein Besuch im Kanzleramt, indem der Kanzleramtschef Ronald Pofalla persönlich die Studierenden empfang.

Das einjährige Geburtstagsfest des Projektzentrums Berlin der Stiftung Mercator, auf dem der gesamte Kurs ebenso erschienen war, wurde zum Highlight in der Abendgestaltung. Insgesamt eine ereignisreiche Praxiserfahrung für den Masterstudiengang, der den Berliner Betrieb in seinen unterschiedlichen Facetten kennenlernen konnte.

Ein Dank geht dabei an Wolfgang Nowak und die Alfred Herrhausen-Gesellschaft für die freundliche Betreuung, Bewirtung und Behausung in der Woche des Berliner Master Workshops.

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